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Olympia live: der 11. Wettkampftag

01:05 Uhr: CURLING - Deutsche Curling-Teams sind in Pyeongchang nicht dabei. In der Session 10 der Männer treten nun Italien – Schweden, Südkorea – Schweiz, Japan – Kanada und Großbritannien – Norwegen an.

01:03 Uhr: Der 11. Wettkampftag der Olympischen Winterspiele in Pyeongchangsteht an. In fünf Disziplinen kämpfen die Athleten heute um Medaillen:
* Eiskunstlauf: Mixed – Eistanz, Kür (ab 02:00 Uhr)
* Ski Freestyle: Frauen – Halfpipe (ab 02:30 Uhr)
* Nordische Kombination: Männer – Großschanze (ab 11:00 Uhr)
* Biathlon: Mixed – Staffel (ab 12:15 Uhr)
* Shorttrack: Frauen – Stafel, 3000 Meter (ab 12:33 Uhr)

01:00 Uhr (MEZ): Herzlich Willkommen zum DW-Liveticker!

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Pfeifen auf das Montagsspiel

Aus den Stadionlautsprechern klang Bob Geldorfs “I don´t like Mondays”, die zahllosen Banner im Frankfurter Stadion trugen Aufschriften wie “Wir pfeifen auf das Montagsspiel – Hier bestimmen wir den Ton”, “Fankultur muss leiden, Einschaltquoten steigen” oder “Montags hat selbst mein Friseur frei”. Frankfurter Fan-Aktivisten durften mit Erlaubnis der Gastgeber vor der Partie in den Innenraum und auch dort protestieren.

Zwar war die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig schon das insgesamt 16. Montagsspiel in der Geschichte der Bundesliga, aber das erste, das offiziell aufgrund der neuen Fernsehverträge für diesen Wochentag angesetzt wurde. DFL und Vereine argumentieren damit, dass durch diese Entzerrung Europa-League-Klubs mehr Zeit zur Regeneration erhalten, dass der Amateur-Fußball mehr Raum bekommt. Viele Fans allerdings wittern eine weitere Kommerzialisierung und beklagen, dass sie für die Reise zu einem Auswärtsspiel gleich zwei Tage Urlaub nehmen müssen.

Immerhin – der Protest in Frankfurt blieb friedlich. Auf Aufforderung des Stadionsprechers zogen sich die Demonstranten nach rund zwei Spielminuten der Partie, die mit sechsminütiger Verspätung vom guten Schiedsrichter Felix Zwayer angepfiffen wurde, auf die Tribünen zurück. Von dort nervten sie bei Leipziger Ballbesitz mit Tröten und Pfiffen.

Frankfurt dreht das Spiel

1. Bundesliga Eintracht Frankfurt vs RB Leipzig | Protest Montagsspiele (Getty Images/Bongarts/A. Grimm)

Peter Gulacsi im Frankfurter Bällebad

Die Gäste aus Leipzig ließen sich davon zunächst nicht beirren. Gleich ihr erster klug vorgetragener Angriff wurde mit dem Führungstreffer belohnt. Konrad Laimer gab von rechts nach innen, Jean-Kevin Augustin schoss flach aus acht Metern ins lange Eck (13. Minute). Aber es dauerte nur acht Minuten, ehe der Eintracht den Ausgleich gelang. Nach einer Ecke und einer darauf folgenden Kopfballstafette hielt Timothy Chandler aus kurzer Distanz seinen Fuß hin und spitzelte den Ball über die Linie(21.).

Diesen Schwung nahm das Team von Trainer Niko Kovac mit und kam nach einem Konter sogar zur Führung. Der Starke Ante Rebic legte den Ball von linksaußen zurück an die Strafraumkante, von wo Kevin-Prince Boateng (26.) direkt durch die Beine von Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi verwandelte. “Wir haben gekämpft, haben uns reingehauen, manchmal vielleicht ein bisschen zu hart, aber das zeichnet uns aus”, sagte Boateng nach der Partie bei Eurosport, “und wir haben einfach ein Tor mehr geschossen.”

Wenig später hatte Schiedsrichter Zwayer zunächst auf Strafstoß entschieden, nachdem Marcel Sabitzer im Strafraum gefoult worden war. Allerdings wurde die Entscheidung durch den Videoschiedsrichter zurückgenommen, weil Sabitzer vor der Situation außerhalb des Spielfeldes im Abseits gestanden hatte – eine durchaus diskutable Entscheidung, in der der Videobeweis mal wieder keine große Hilfe war.

Wollen nur Fußball spielen

Deutschland Fussball 1 Bundesliga Eintracht Frankfurt vs RB Leipzig (imago/J. Huebner)

Timothy Chandler (M.) spitzelt den Ball zum Ausgleich für Frankfurt ins Tor

Auch die zweite Halbzeit begann wieder mit Verspätung. Diesmal warfen die Frankfurter Fans Tennisbälle und Klopapierrollen aufs Spielfeld. Das störte einige der Spieler wie den Leipziger Marcel Sabitzer: “Ich würde auch lieben am Samstag oder am Sonntag spielen”, sagte er, “Aber wir wollen eine großartige Liga aufziehen wie in England. Warum man da Tausende Tennisbälle aufs Spielfeld wirft, verstehe ich nicht. Wir frieren auf dem Platz und wollen eigentlich nur Fußball spielen.”

An die spielerische Brillanz der ersten 45 Minuten konnte der zweite Durchgang dann nicht mehr anknüpfen. Es entwickelte sich ein Kampfspiel, in dem Frankfurt keine Möglichkeiten der Gäste zuließ. “Es war sicher kein Leckerbissen, es war eine hitzige, extrem hart geführte Partie”, analysierte Sabitzer, um selbstkritisch hinzuzufügen: “Natürlich hätten wir versuchen müssen, mehr unseren Stil reinzubringen.” Und so hatte Frankfurts Trainer Kovac sicher recht mit seiner Einschätzung: “Über 90 Minuten, denke ich, waren wir die bessere Mannschaft, dieser Sieg war voll und ganz verdient.” Sein Leipziger Kollege Ralph Hasenhüttl wollte die Proteste übrigens nicht als Ausrede gelten lassen: “Spielentscheidend war das nicht.”

Die Frankfurter rücken durch das 2:1 (2:1) auf Rang drei der Tabelle vor und ziehen an Leipzig vorbei. Eine Europapokal-Teilnahme rückt in greifbare Nähe für das Team von Kevin-Prince Boateng: “Es läuft einfach bei und, es macht einfach Spaß – so muss es weitergehen.”

Hier können Sie die Höhepunkte der Partie noch einmal nachlesen.

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Oxfam entschuldigt sich offiziell bei Haiti

Die britische Hilfsorganisation Oxfam hat sich offiziell bei Haiti für die sexuelle Ausbeutung durch ihre Mitarbeiter entschuldigt. Oxfams Regionaldirektor für Lateinamerika und die Karibik, Simon Ticehurst, sagte in Port-au-Prince, er sei an der Spitze einer Delegation nach Haiti gekommen, um einen Untersuchungsbericht vorzulegen “und der haitianischen Regierung und der haitianischen Bevölkerung unsere Scham und unsere Entschuldigungen auszudrücken”.

Ticehurst fügte hinzu, seine Organisation habe zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um interne Schutzstandards zu verbessern und ähnlichen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Allerdings blieb offen, ob konkrete Schritte geplant sind, die über einen am Mittwoch vorgestellten Aktionsplan hinausgehen. Dieser sieht unter anderem einen verbesserten Informationsaustausch innerhalb Oxfams sowie mit anderen Hilfsorganisationen über auffällige Mitarbeiter vor.

Neue Befragung “bei Bedarf”

Mehr als zwei Stunden lang standen Oxfam-Vertreter dem Minister für Planung und externe Zusammenarbeit, Aviol Fleurant, Rede und Antwort. Fleurant sagte am Ende des von ihm einberufenen Treffens, bei Bedarf werde der Oxfam-Regionaldirektor erneut angehört. Inzwischen werde die Regierung die verschiedensten Berichte anfordern, um sich ein Bild zu machen. Die haitianische Regierung und die haitianische Justiz seien jedenfalls “niemals über die Verbrechen” informiert worden.

Haiti Minister Aviol Fleurant und Oxfams Chef für Lateinamerika Simon Ticehurst in Port-au-Prince (Reuters/A. Martinez Casares)

… trifft in Port-au-Prince den haitianischen Minister für Planung und externe Zusammenarbeit, Aviol Fleurant (links)

Die Hilfsorganisation veröffentlichte unterdessen ihren internen Untersuchungsbericht über sexuelle Ausbeutung durch Mitarbeiter in Haiti. Dem Report aus dem Jahr 2011 zufolge kam es dort unter anderem zu sexueller Ausbeutung, Belästigung und Einschüchterung durch Oxfam-Mitarbeiter, die in dem Land nach dem verheerenden Erdbeben von 2010 Nothilfe leisten sollten. Selbst als bereits eine Untersuchung lief, wurden demnach Zeugen bedroht. Sieben Mitarbeiter, darunter auch der Landesdirektor, mussten gehen.

May zeigt sich entsetzt

Die britische Premierministerin Theresa May hatte sich am Montag entsetzt gezeigt über das Ausmaß des Skandals. “Wir werden nicht mit jemandem zusammenarbeiten, der die hohen Standards nicht erfüllt, die wir für wichtig halten”, sagte May vor Journalisten. Ein Bericht der britischen Zeitung “The Times” hatte die Vorfälle Anfang Februar an die Öffentlichkeit gebracht.

Später wurden Vorwürfe laut, wonach es außer den Sexorgien mit Prostituierten in Haiti ähnliche Vorfälle auch im Tschad gab. Darüber hinaus soll es im Südsudan zu Vergewaltigungen und versuchten Vergewaltigungen gekommen sein. In der vergangenen Woche war Oxfam-Vizechefin Penny Lawrence im Zuge des Skandals zurückgetreten.

jj/se (dpa, afp)

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Viele Tote bei Angriffen auf Ost-Ghuta

Ost-Ghuta bei Damaskus gehört zu den letzten Rebellengebieten in Syrien. Schon in den vergangenen Wochen eskalierte hier die Gewalt immer wieder. Nun wurden bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss mindestens 71 Zivilisten getötet, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zudem gebe es mindestens 325 Verletzte. Die in Großbritannien ansässige, oppositionsnahe Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. Die zivilen Rettungshelfer der Weißhelme erklärten über Twitter, allein bei einem Luftangriff auf Wohngebiete in dem Ort Hamuriah seien 20 Menschen getötet worden. Die syrische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. 

Die Region Ost-Ghuta gehört in dem Bürgerkriegsland zu den letzten Gebieten, die noch unter Kontrolle von Rebellen stehen. Dominiert werden die Regierungsgegner dort von islamistischen Milizen. Das Gebiet ist seit Monaten von Regierungstruppen eingeschlossen. Rund 400.000 Menschen sind dort wegen der Blockade fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. 

Schüsse aus der Luft

Helfer berichten von einer dramatischen humanitären Lage. Es fehlt an Nahrung und medizinischer Versorgung. “Unsere Krankenhäuser sind überfüllt mit Verwundeten, uns gehen Anästhetika und andere wichtige Medikamente aus”, sagte ein Arzt, der nur seinen Vornamen Mohammed nennen wollte, der dpa. Von Flugzeugen aus werde auf alles geschossen, was sich in den Wohngebieten bewege, fügte er hinzu. Da auch Krankenwagen und Rettungskräfte unter Feuer gerieten, würden Verletzte in den Straßen und unter den Trümmern sterben. 

Aktivisten der Region meldeten Angriffe auf zahlreiche Orte. Den Menschenrechtsbeobachtern zufolge wurden vor allem Wohngebiete getroffen. Bilder der Weißhelme zeigten Opfer, die unter Trümmern begraben waren. Auf den Aufnahmen waren Menschen zu sehen, die verzweifelt versuchten, Überlebende aus zerstörten Häusern zu retten. 

Bereits am Vortag hatte es Angriffe auf Ost-Ghuta gegeben. Regierungsnahe syrische Medien berichteten, die Angriffe kämen in Vorbereitung einer Bodenoffensive auf Ost-Ghuta. Bereits in den vergangenen Wochen war dort die Gewalt immer wieder eskaliert. Keine der beiden Seiten konnte jedoch entscheidende Geländegewinne erzielen. Alle Versuche, eine Waffenruhe für das schwer umkämpfte Gebiet zu erreichen, waren in der Vergangenheit gescheitert. 

Nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) hat die humanitäre Lage in Ost-Ghuta einen kritischen Punkt erreicht. Die Menschen seien in einer Situation gefangen, in der Leben langsam unmöglich werde. Hunderte Verletzte und Kranke bekämen keine lebensrettende medizinische Versorgung. Kalte Wintertemperaturen machten die Lage noch schlimmer, Öl zum Heizen gebe es kaum. 
 

stu/myk (afp, dpa, rtr)

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Schmidt nicht mehr Wolfsburg-Trainer

Trainer Martin Schmidt und Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg haben sich nach nur fünf Monaten getrennt. Das bestätigte der Klub am Montagabend. Nach nur fünf Siegen aus 22 Pflichtspielen hat der 50 Jahre alte Schweizer um die Auflösung seines Arbeitsverhältnisses gebeten. Der ehemalige Mainzer Coach hatte beim VfL noch einen Vertrag bis 2019.

Der Schweizer habe seine Entscheidung dem Verein am Montag mitgeteilt. “Martin Schmidt will mit seinem Rücktritt den Weg freimachen, damit der VfL mit einem neuen Cheftrainer schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern kann”, sagte Manager Olaf Rebbe. “Wir hätten dieses Ziel nur allzu gerne mit ihm selbst erreicht, aber wir konnten ihn nicht von seiner Entscheidung abbringen. Diese entschlossene Haltung gilt es jetzt zu respektieren, wenngleich ich zugeben muss, dass mich dieser Schritt enttäuscht.”

Wolfsburg kämpft gegen Abstieg

Schmidt hatte am 18. September 2017 in Wolfsburg die Nachfolge von Andries Jonker angetreten. Der Trainer sorgte mit insgesamt elf Unentschieden für Aufsehen. Doch spielerisch brachte er den nach wie vor teuren Kader kaum nach vorne. Zuletzt hatte der Club wettbewerbsübergreifend drei Partien in Serie verloren. Die “Wölfe” befinden sich derzeit mit nur 24 Punkten auf Tabellenplatz 14 nach wie vor mitten im Abstiegskampf.

tk/to (sid, dpa)

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