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Weihnachten in der Schwerelosigkeit

Die Sojus-Rakete mit dem Kosmonauten Anton Schkaplerow sowie den Astronauten Scott Tingle und Norishige Kanai hob planmäßig ab, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Nach zwei Tagen Flugzeit soll das Raumschiff “Sojus MS-07″ am Dienstag an der ISS andocken.

Weihnachtsbaum steht bereit

Der Raketenstart war Berichten zufolge auf Wunsch der US-Behörde NASA wegen Weihnachten um einige Tage vorgezogen worden. Für festliche Stimmung im All ist bereits vorgesorgt. “Auf der Station gibt es einen Tannenbaum”, sagte Schkaplerow der Agentur Interfax zufolge vor dem Start. Ein weiterer Baum sei mit einem US-Raumtransporter unterwegs. Ein russischer Progress-Frachter solle zudem in Kürze Geschenke von den Angehörigen und von Roskosmos auf den Außenposten der Menschheit bringen, verriet Schkaplerow.

Kasachstan Start der Soyuz MS-07 zur ISS (Reuters/S. Zhumatov)

Pünktlicher Start vom Weltraumbahnhof: Die Sojus MS-07 auf dem Weg zur ISS

Für das internationale Team auf der ISS haben die bevorstehenden Festtage unterschiedliche Bedeutung. Für die westlichen Astronauten ist das Weihnachtsfest am 25. Dezember der Auftakt, die russischen Kollegen dagegen begehen das orthodoxe Weihnachten erst zwei Wochen später. Alle gemeinsam feiern aber in der Silvesternacht das neue Jahr. Dazu werde auf der ISS immer dann angestoßen, wenn in der Heimat der Team-Kollegen gerade Mitternacht sei, sagte Schkaplerow.

Alexander Gerst stand als Ersatz bereit

Vor allem erwartet die Neuankömmlinge in dem fliegenden Labor aber viel Arbeit. Mehr als 250 Experimente stünden auf dem Programm, darunter biologische, technische und medizinische, teilten Roskosmos und die NASA mit. Zudem sind Anfang 2018 mehrere Außeneinsätze in unterschiedlicher Besetzung geplant. Erst am Donnerstag waren drei Raumfahrer von der ISS zurückgekehrt. Derzeit sind noch der Russe Alexander Misurkin sowie die US-Astronauten Mark Vande Hei und Joseph Acaba im All im Einsatz.

Astronaut Alexander Gerst plant neue Weltraummission BdT mit Deutschlandbezug (picture-alliance/dpa/O. Berg)

Bereit für die nächste Mission: Der deutsche Astronaut Alexander Gerst (Archivbild)

Hätte einer der drei jetzt gestarteten Raumfahrer ein gesundheitliches Problem gehabt, hätte übrigens ein Deutscher als Ersatzmann bereitgestanden: Alexander Gerst. Der 41-Jährige soll planmäßig im kommenden Jahr zu seiner zweiten ISS-Mission aufbrechen und war diesmal Teil des dreiköpfigen Ersatzteams.

ww/jj (afp, dpa)

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Forscht das Pentagon weiter heimlich nach UFOs?

Fest steht: Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten hat im Jahr 2007 ein Programm mit dem Namen “Advanced Aerospace Threat Identification Program”, zu Deutsch: Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft-und Weltraum, ins Leben gerufen. Entsprechende Berichte der Zeitungen “New York Times” und “Politico” bestätigte das Pentagon, betonte jedoch, dass das Programm 2012 eingestellt worden sei.

Man habe seinerzeit entschieden, dass es wichtigere Dinge gebe, in die man das Geld stecken könne, zitierten die Medien Ministeriumssprecherin Dana White. Bis dahin seien die Kosten für das Programm in Höhe von 22 Millionen Dollar jährlich (umgerechnet 18,7 Millionen Euro) jeweils im Verteidigungshaushalt versteckt gewesen, heißt es in den Berichten weiter.

Pentagon: Wir nehmen jede Bedrohung ernst

Doch trotz des Finanzierungsstopps sollen Pentagon-Mitarbeiter neben ihren anderen Aufgaben weiter Berichte über mysteriöse Flugobjekte untersuchen, schreibt die “New York Times”. Ein Aussage, die vom Pentagon weder bestätigt noch dementiert wurde. “Das Verteidigungsministerium nimmt alle Bedrohungen und möglichen Bedrohungen ernst und ergreift die Initiative, wenn vertrauenswürdige Informationen vorliegen”, hieß es vielsagend in der Erklärung von Sprecherin White.

USA Pentagon Washington - Luftaufnahme (picture alliance/dpa/R. Sachs)

Das Pentagon in Washington: Wird hier weiter nach UFOs geforscht?

Laut den Medienberichten kam das Programm 2007 auf Initiative von Harry Reid aus Nevada zustande, dem damaligen demokratischen Mehrheitsführer im US-Senat. Geleitet wurde es den Angaben zufolge von Luis Elizondo, einem militärischen Geheimdienstbeamten. Das meiste Geld sei an ein Forschungsunternehmen geflossen, das vom Milliardär Robert Bigelow betrieben werde.

Der langjährige Reid-Freund und derzeitige NASA-Mitarbeiter hatte im vergangenen Mai in einer CBS-Sendung betont, er sei “absolut überzeugt”, dass UFOs existierten und die Erde besucht hätten. Den Medienberichten zufolge wurden im Zuge des Programms Dokumente erstellt, die Beobachtungen verschiedener mysteriöser Flugobjekte beschreiben. Darunter sei ein Flugzeug, dass sich mit sehr hoher Geschwindigkeit fortbewegt habe – ohne sichtbare Zeichen eines Antriebs.

ww/jj (dpa, rtr)

 

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Argentiniens Admiral Marcelo Srur muss gehen

Rund einen Monat nach dem Verschwinden des argentinischen U-Boots “ARA San Juan” ist der Chef der Marine, Marcelo Srur, entlassen worden. Der Verteidigungsminister des Landes habe die Ablösung Srurs gefordert, sagte ein Marinevertreter in Buenos Aires. Derweil geht die Suche nach dem verschollenen U-Boot weiter. Es gibt jedoch keine Hoffnung mehr auf Überlebende unter der Crew.

Mehrere Angehörige der Besatzungsmitglieder beschuldigen die Marine, der Öffentlichkeit Informationen vorzuenthalten. Sie fordern eine parlamentarische Untersuchungskommission. Am Freitag hatte es Kundgebungen in der Hauptstadt Buenos Aires und in Mar del Plata gegeben.

Letzter Funkspruch: “Feuer!”

Die Regierung will in den kommenden Tagen eine interne Untersuchungskommission der Marine einrichten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Telam unter Berufung auf Regierungsquellen meldet.

Das U-Boot mit 44 Menschen an Bord ist seit dem 15. November verschollen. In ihrem letzten Funkspruch hatte die Crew einen Kurzschluss und ein Feuer gemeldet. Verursacht wurde der Zwischenfall offenbar durch Wasser, das in der stürmischen See durch das Lüftungssystem ins U-Boot eingedrungen war.

jj/ww (dpa, afp)

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"Thomas" erzwingt neue Evakuierungen

Die neuen Evakuierungsanordnungen wurden für den Bezirk Santa Barbara ausgegeben. Anderen Einwohnern wurde dringend empfohlen, sich in Sicherheit zu bringen.

Das “Thomas” genannte Feuer hat bisher bereits mehr als 105.000 Hektar Land zerstört – es gilt schon jetzt als das drittgrößte seit 1932. Gut 1000 Gebäude wurden ein Raub der Flammen. Die Schäden werden inzwischen auf mehr als 100 Millionen Dollar geschätzt. Rund 8000 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Warnung vor “extremer” Brandgefahr

Der Brand war am 4. Dezember in der Nähe der Stadt Ventura ausgebrochen und hatte sich – angefacht durch heftige Winde – unaufhaltsam weiter ausgebreitet. Anhaltende Winde und Trockenheit könnten die Lage an diesem Wochenende noch verschlimmern, teilte die kalifornische Forst- und Brandschutzbehörde mit. Mit Regen ist noch nicht zu rechnen.

Feuerwehrmann in Kalifornien (picture-alliance/Zuma/P. Kuroda)

Wütet seit Anfang Dezember: das “Thomas Fire”

Ein Feuerwehrmann kam durch den Brand ums Leben. Zu den Todesumständen wurden keine Angaben gemacht. Zuvor war bereits eine 70-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall auf der Flucht vor den Flammen gestorben.

In der jüngeren Geschichte Kaliforniens gab es erst zwei schlimmere Brände: das “Cedar”-Feuer 2003 und das “Rush-”Feuer 2012. Beide zerstörten jeweils mehr als 110.000 Hektar Land.

wa/rk (dpa, afp)

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Migranten-Zahl unterschreitet "Obergrenze"

“Ende November waren wir knapp bei 173.000. Ich rechne für das ganze Jahr mit einer Zahl von unter 200.000 Migranten”, sagte der geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) der Zeitung “Bild am Sonntag”. Die Zahl würde sich damit unter der von der CSU über Monate geforderten “Obergrenze” für Zuwanderer bewegen.

Thomas de Maizière (picture alliance/dpa/B. von Jutrczenka)

Thomas de Maizière

2016 waren nach offiziellen Angaben noch etwa 280.000 Flüchtlinge und andere Migranten nach Deutschland gekommen, 2015 wurden sogar rund 890.000 gezählt. Als Hauptgründe für den Rückgang im laufenden Jahr gelten die Schließung der sogenannten Balkan-Route und das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei.

Um Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber zu erleichtern, forderte de Maizière mehr Abschiebehaftplätze in Deutschland. Zudem sollten alle Migranten, die jetzt noch ankämen, in “Entscheidungs- und Rückführzentren” untergebracht werden. “Nur die positiv beschiedenen Fälle werden dann auf die Kommunen verteilt. Die anderen verbleiben in diesen Zentren und können so viel leichter von dort zurückgeführt werden”, erläuterte der Innenminister.

Minister betont Spareffekt

Für die neu eingeführte Prämie zur freiwilligen Ausreise, die bis zu 3000 Euro je Familie betragen kann, liegen laut de Maizière bisher 200 Anträge vor – vor allem von Menschen aus Russland, Irak und Afghanistan. “Die ersten Erfahrungen sind positiv.” Kritik daran, dass Geld dafür bezahlt wird, dass Ausreisepflichtige das tun, wozu sie rechtlich verpflichtet sind, wies er zurück: “Im Vergleich zu den Sozialhilfekosten, die uns in Deutschland bei längerem Aufenthalt entstehen, ist die Summe für diese Maßnahme erheblich niedriger.”

wa/rk (dpa, rtr)

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Jerusalem-Entscheidung "null und nichtig"

“Jede Entscheidung und Handlung, die vorgibt, den Charakter, Status oder die demographische Zusammensetzung” von Jerusalem “verändert zu haben, hat keine rechtliche Wirkung, ist null und nichtig und muss widerrufen werden”, steht in einem Resolutionsentwurf Ägyptens. Eine Abstimmung über den Text könnte nach Angaben von UN-Diplomaten frühestens am Montag erfolgen. Sie äußerten die Erwartung, dass die USA dann von ihrem Veto-Recht Gebrauch machen würden. Die meisten, wenn nicht sogar alle anderen 14 Sicherheitsratsmitglieder könnten jedoch für die Resolution stimmen, heißt es aus New York.

Ägyptens UN-Botschafter Amr Abdellatif Aboulatta (picture-alliance/Zuma/L. Muzi)

Kritisierte die USA scharf: der ägyptische UN-Botschafter Amr Abdellatif Aboulatta

Der Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte im israelisch-palästinensischen Konflikt. Israel proklamierte den Ost- und den Westteil der Stadt zur “ewigen, unteilbaren Hauptstadt”. Die Palästinenser sehen in Ost-Jerusalem hingegen die Hauptstadt ihres künftigen Staates. Trotz eindringlicher Warnungen aus aller Welt hatte US-Präsident Donald Trump kürzlich Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannt. Zugleich kündigte er den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem an.

“Keine Veränderung akzeptieren”

Für Empörung bei den Palästinensern sorgten zuletzt auch Äußerungen eines ranghohen US-Regierungsvertreters, der erklärt hatte, es sei kein Szenario vorstellbar, in dem die Klagemauer in Jerusalems Altstadt nicht zu Israel gehören würde. Ein Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erklärte dazu: “Wir werden keine Veränderung der Grenzen des 1967 besetzten Ost-Jerusalems akzeptieren.” Die Erklärung aus Washington zeige abermals, “dass die US-Regierung sich selbst aus dem (Nahost-)Friedensprozess ausgeschlossen” hätten. 

Klagemauer in Jerusalem (Reuters/R. Zvulun)

Überrest der Befestigung des zweiten Jerusalemer Tempels: die Klagemauer

Die in Ost-Jerusalem liegende Klagemauer ist das höchste Heiligtum der Juden. Sie befindet sich unterhalb des Tempelbergs, der wiederum mit der Al-Aksa-Moschee und dem Felsendom mit seiner goldenen Kuppel das drittwichtigste islamische Heiligtum ist.

wa/rk (afp, dpa)

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