Месечни архиви: July 2016

Geliebt und verdrängt: Locarno zeigt das Kino der jungen Bundesrepublik

“Papas Kino ist tot”, lautete ein berühmtes Fanal in den 1960er Jahren. Das deutsche Kino, wie es sich in den Jahren ab 1945 präsentiert hatte, stand vor der Ablösung. Ähnlich wie in Frankreich, wo Regisseure wie Françoise Truffaut und Jean-Luc Godard die “Nouvelle Vague” ins Leben riefen, wurde auch das deutsche Nachkriegskino von einer Handvoll junger Filmenthusiasten zu Grabe getragen.

Sichtbarstes Symbol war eben jenes “Oberhausener Manifest”, unterzeichnet von 26 Filmschaffenden, die 1962 in ein paar knackigen Thesen zusammentrugen, was ihnen nicht passte im Kino der Väter. Nun sollte ein Neustart gewagt werden. Nach all den kitischigen Heimatfilmen und verklemmten Kriegsdramen, nach alberner Unterhaltung und harmloser Krimikost, sollte inhaltlich und formal etwas Neues ins Leben gerufen werden.

Der “Neue Deutsche Film” brachte dem heimischen Kino weltweit Anerkennung

Regisseure wie Alexander Kluge und Edgar Reitz betraten die Bühne und gewannen auch international Preise. Später stießen Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders, Werner Herzog und Volker Schlöndorff dazu. Der “Neue Deutsche Film” war geboren und bereicherte die nationale und internationale Filmszene.



Filmdreharbeiten von 'Schwarzer Kies' von Helmut Käutner (sitzend) (Foto: DIF Frankfurt)

Helmut Käutner – hier bei den Dreharbeiten von ‘Schwarzer Kies’ – war einer der wenigen anerkannten Nachkriegsregisseure

Doch wie bei allen Revolutionen, in Frankreich war es mit der “Nouvelle Vague” nicht anders, wurde bei all dem revolutionären Gebaren übersehen, dass nicht alles schlecht war, was vor den Jahren 1962/63 gedreht wurde. So geht es dem Filmfestival Locarno (3.-13. August), das jetzt zusammen mit dem Deutschen Filminstitut in Frankfurt eine umfangreiche Retrospektive zum deutschen Nachkriegsfilm auf die Beine gestellt hat, um nichts anderes als eine Ehrenrettung eben dieser filmkünstlerischen Epoche.

Insbesondere populäre Film-Genres seien bei der Bewertung sträflich missachtet worden, so die Veranstalter. “Das ist womöglich auch ein Ausdruck einer Verachtung von Populärkultur, die mit dazu geführt hat, dass das Autorenkino und das populäre Kino heute soweit voneinander entfernt sind, wie nie”, meint Claudia Dillmann vom Filminstitut Frankfurt.

Zu Unrecht vernachlässigt – deutsches Nachkriegskino

“Wir richten unsere Scheinwerfer auf eine Zeit des bundesdeutschen Kinos, die unseres Erachtens zu Unrecht vernachlässigt wurde”, ergänzt Carlo Chatrian, künstlerischer Leiter des Festivals in Locarno. “Nicht alles, was die Väter und Großväter gemacht haben, ist bedeutungslos.” Es sei Zeit, so Chatrian, “verschüttete Kinoschätze zu heben und für die jüngeren Generationen zu erschließen.”



Filmfestival Locarno Piazza Grande (Foto: Filmfest Locarno)

Viel Raum für Neuinterpretation des deutschen Nachkriegskinos: beim Festival in Locarno

Olaf Möller, der die Retrospektive im schweizerischen Locarno von deutscher Seite kuratiert hat, meint sogar, es sei “ein großes Missverständnis, dass der ‘Neue Deutsche Film’ wirklich etwas Neues gewesen wäre.” Insbesondere einige der Regisseure des “Neuen Deutschen Films” hätten damals erst mit Hilfe der vielgescholtenen Produzenten der Populärfilmindustrie die Chance erhalten, etwas Neues zu wagen, so seine Argumentation.

Nach Locarno werden die Filme auch in den USA gezeigt

Locarno präsentiert jetzt also die Retrospektive “Geliebt und verdrängt: Das Kino der jungen Bundesrepublik von 1949 bis 1963″. Rund 80 Filme werden gezeigt, Spiel- und Dokumentarfilme, Dokumentationen und Animationsstreifen – von bekannten und weniger bekannten Filmemachern der Zeit. Und auch wenn – wie bei jeder Gegen-Revolution – manche These der Kuratoren etwas überzeichnet erscheint, so lohnt ein neuer Blick auf das Kino der alten Bundesrepublik auf jeden Fall.

Nach der Präsentation in Locarno ist die Filmschau in mehreren deutschen und Schweizer Städten zu sehen. Und auch international ist die Retrospektive schon gebucht: Italien und die USA stehen fest auf dem Programm. In den Vereinigten Stataten werden die Filme in Washington und New York gezeigt.

Zur Retropsektive erscheint ein umfangreicher Katalog, herausgegeben vom Deutschen Filminstitut und dem Filmfestival in Locarno: Geliebt und verdrängt: Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963, von Claudia Dillmann, Olaf Möller, Ines Bayer (Herausgeber), 416 Seiten, Verlag des Deutschen Filminstituts, ISBN-13: 978-3887990893.

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Hermann-Hesse-Medaille für Udo Lindenberg

Die Preisübergabe mit Oberbürgermeister Ralf Eggert fand im Rahmen von Lindenbergs Konzert beim Klostersommer in Calw-Hirsau statt. Der berühmte Rockmusiker ist Gründer der Udo-Lindenberg-Stiftung der baden-württembergischen Stadt Calw – diese soll Hesses Werk mit moderner Musik verbinden. Der 70-Jährige, der auch als Schriftsteller und Maler arbeitet, sagt über sich selbst, Hesse sei “mit seiner Literatur des Eigensinns ein starker Inspirator und Impulsgeber” für seine Texte und seine Musik.



Hermann Hesse

Hermann Hesse

Hermann Hesse wurde im Juli 1877 am Marktplatz von Calw, direkt gegenüber dem Rathaus, geboren. Einst machte er der Stadt im Tal des Flusses Nagold im Nordschwarzwald ein sehr großes Kompliment: “Zwischen Bremen und Neapel, zwischen Wien und Singapur, habe ich manche hübsche Stadt gesehen. Die schönste Stadt von allen aber, die ich kenne, ist Calw an der Nagold.”

Die Stadt Calw vergibt die Hermann-Hesse-Medaille eigenen Angaben zufolge seit 1964 in unregelmäßigen Abständen. Träger waren bisher unter anderem der ehemalige Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (1904-1988), Hermann Hesses dritte Ehefrau Ninon Hesse (1895-1966) und Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld (1924-2002).

nf/jj (epd)

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Weltjugendtag 2016: Papst ruft zum Weltverändern auf

Zu der Messe zum Abschluss des weltgrößten Katholikentreffens waren bei heißem Sommerwetter mehr als eine Million Pilger gekommen. Auch Polens Staatspräsident Andrzej Duda nahm an dem Gottesdienst teil. Auf das “Feld der Barmherzigkeit” vor den Toren von Krakau waren bereits am Vorabend massenweise Gläubige zu einer Gebetswache geströmt und hatten dort die Nacht verbracht. Während des Abschlussgottesdiensts feierten die Gläubigen den argentinischen Papst noch einmal wie einen Popstar. Vor der Messe war Franziskus mit dem Papa-Mobil durch die Massen gefahren. Unzählige Polizisten hatten die Orte des Katholikentreffens gesichert.

Nein zum Hass zwischen den Völkern

Der Papst rief die Gläubigen auf, “Nein zum Doping des Erfolgs um jeden Preis” zu sagen und mahnte die Teilnehmer in ihrem Denken nicht nur um sich selbst zu kreisen. Gott beurteile die Menschen nicht nach Äußerlichkeiten, sagte der Papst: “In seinen Augen ist es absolut unbedeutend, welches Kleid du trägst oder welches Handy du benutzt.”



Teilnehmer des Weltjugendtags bei der Abschlussmesse vor den Toren Krakaus in Polen (Foto: ap)

Mehr als eine Million Gläubige waren bei der Abschlussmesse vor den Toren Krakaus dabei

Der Papst nannte es eine Gefahr für die jungen Menschen, eine geringe Meinung von sich selbst zu haben. “Sich selbst nicht zu akzeptieren, unzufrieden zu leben und negative Gedanken zu haben bedeutet, unsere wahrste Identität nicht zu erkennen.” Wie an den Vortagen drängte Franziskus die jungen Gläubigen, einen “Hass zwischen den Völkern” nicht zu akzeptieren und sich einzumischen. Er bat sie, für eine Gesellschaft einzutreten, welche die Grenzen der Länder nicht als Barrieren ansehe und die eigenen Traditionen ohne Egoismen und Ressentiments hüte.


Kritik an der polnischen Flüchtlingspolitik

Damit kritisierte der Papst indirekt die Haltung der polnischen Regierung in der Flüchtlingskrise. Die nationalkonservative Regierung in Warschau lehnt die Aufnahme von Flüchtlingen ab. Seit Beginn seines Polenbesuchs hatte Franziskus mehrfach Aufforderungen Richtung Warschau geschickt, die Flüchtlingspolitik zu ändern.

Am Vorabend hatte das Kirchenoberhaupt für die Opfer des Terrorismus weltweit gebetet. Bei einem Besuch in der Franziskanerkirche in Krakau gedachte er auch der Angehörigen der Toten und der Verletzten, die unter der “unmenschlichen Aggression” der Gewalttäter gelitten hätten. Zugleich betete Franziskus für die Terroristen. Die Jugendlichen rief der Papst auf, sich nicht von Rache leiten zu lassen, sondern Brüderlichkeit zwischen den Kulturen zu leben. “Wir wollen nicht den Hass mit noch mehr Hass besiegen, die Gewalt mit noch mehr Gewalt besiegen, den Terror mit noch mehr Terror besiegen”, sagte der Papst.

Auch hatte er die Teilnehmer des Weltjugendtags mehrfach dazu aufgerufen, rebellisch zu sein. In der heutigen Zeit brauche es keine “Sofa-Jugendlichen, sondern junge Menschen mit Schuhen, noch besser mit Stiefeln an den Füßen”, um Spuren zu hinterlassen, sagte das 79-jährige Kirchenoberhaupt bei einem Nachtgebet am Samstag. Seinen Wunsch nach einer rebellischeren Jugend hatte der Papst schon zu Beginn des Weltjugendtages geäußert.



Papst Franziskus mit Jugendlichen auf dem Weltjugendtag in Polen (Foto: rtr)

“Seid rebellisch” lautete die Botschaft des Papstes an die Jugendlichen

Nächster Weltjugendtag in Panama

Mit der Abschlussmesse auf dem “Feld der Barmherzigkeit” endete der 31. Weltjugendtag. Nach der Messe wurde bekanntgegeben, dass der nächste Weltjugendtag 2019 in Panama stattfindet und damit nach Rio de Janeiro im Jahr 2013 erneut in Lateinamerika, dem Heimatkontinent des argentinischen Papstes. Die Treffen zum Weltjugendtag gehen auf eine Initiative des früheren polnischen Papstes Johannes Paul II. (1920-2005) zurück. Den bislang einzigen Weltjugendtag in Deutschland gab es 2005 in Köln.

cw/wa (kna, epd, dpa, afp)

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Zurück nach Hogwarts: "Harry Potter and the Cursed Child"

Es klingt alles sehr vertraut: Gleis 9 ¾, junge Zauberer und Hexen auf ihrem Weg zum Hogwarts Express, der Sprechende Hut – und ein kleiner Junge, der Ärger anzuziehen scheint.

Fans auf der ganzen Welt warteten gespannt darauf, dass die Uhr am 31. Juli 2016 in Großbritannien endlich Mitternacht schlägt. Auch wir haben gewartet, denn das gehört zum Potter-Kult dazu: Warten bis zum nächsten Tag – oder gar noch länger – ist quasi unmöglich. Die deutsche Version “Harry Potter und das verwunschene Kind“ erscheint erst am 24. September.



Harry Potter and the Cursed Child Theater Premiere Buchcover

Heißbegehrter Lesestoff…

Die Buchversion des zweiteiligen Theaterstücks von Jack Thorne, J.K. Rowling und John Tiffany, das am 30. Juli 2016 erstmals in seiner Endfassung aufgeführt wurde, ist keine Romanumsetzung des Stückes, sondern ein Bühnen-Skript. Die achte Geschichte des Harry-Potter-Universums liest man ausschließlich in Form von Dialogen zwischen den Figuren, dazu gibt es einige Regieanweisungen. Was zu Beginn verwirren mag, wird schnell ein interessantes Gedächtnisspiel: Beim Lesen stellt man sich vor, wie die Figuren miteinander sprechen – ohne dabei eine hochentwickelte Szenerie zu haben.

19 Jahre später

“Harry Potter and the Cursed Child” bringt den Leser zurück nach Hogwarts. Rowling belässt es bei den bekannten magischen Requisiten und fügt nur wenig Neues hinzu. Sie verlässt sich darauf, dass der Leser mit den sieben Vorgänger-Büchern bestens vertraut ist und baut ihre neue Geschichte auf den dort erzählten Ereignissen auf.



Harry Potter und das verwunschene Kind Harry Potter and the cursed child

Noma Dumezweni als Hermione Granger, Jamie Parker als Harry Potter und Paul Thornley als Ron Weasley auf der Bühne

Das Theaterstück fängt dort an, wo die sieben Romane endeten: 19 Jahre nach der Schlacht um Hogwarts sind Harry Potter und Ginny Weasley, die Schwester seines besten Freundes, verheiratet. Sie habe drei Kinder, die alle, wie schon ihre Eltern, die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei besuchen. Harrys beste Freunde – Zaubereiministerin Hermine Granger und ihr Ehemann Ron Weasley – sind auch wieder an seiner Seite.

Die Geschichte beginnt mit einer Unterhaltung der Hauptcharaktere: Harrys jüngster Sohn, Albus Severus, wird zum ersten Mal nach Hogwarts fahren. Er ist aufgeregt und nervös, welchem Haus er wohl zugeteilt wird. Er macht sich Sorgen, nach „Slytherin“ zu kommen, also zu dem Haus, dem die meisten bösen Zauberer entstammen. Harry beruhigt seinen Sohn und erklärt ihm, man könne den Sprechenden Hut überzeugen, den eigenen Wunsch zu berücksichtigen.

Für Potter-Laien muss das verwirrend klingen. Zur Erklärung: Der “sprechender Hut” wird den Erstklässlern in Hogwarts bei der Eröffnungszeremonie auf den Kopf gesetzt. Er teilt die Schüler dann einem “Haus” zu, in dem sie bis zum Ende ihrer Schullaufbahn bleiben. Häuser sind wie erweiterte Familien, in denen die Schüler gemeinsam Unterricht haben, Schlafräume teilen und Punkte sammeln, um am Ende eines Schuljahrs den Hauspokal zu gewinnen. Vier Häuser gibt es: Hufflepuff, Gryffindor, Slytherin, und Ravenclaw. Harry und seine Freunde waren Gryffindors – seine Kinder wünschen sich natürlich, diese Tradition fortzuführen.

Konflikte vorprogrammiert



Großbritannien London Harry Potter and the Cursed Child Theater Premiere

Bei der Premiere in London: Sonia Friedman (Producerin), Jack Thorne und J.K. Rowling (Autoren), John Tiffany (Regisseur) und Colin Callender (Producer)

Es kommt dann, wie es kommen muss: Der sprechende Hut erfüllt diesen Wunsch in Albus’ Fall nicht und teilt ihn dem “falschen” Haus zu. Mehr verraten wir an dieser Stelle nicht – nur dass diese Entscheidung einer der wichtigsten Bestandteile der gesamten Handlung sein wird. Außerdem spielt Albus’ angespannte Beziehung zu seinem Vater eine wichtige Rolle: Der Schüler möchte die ganze Aufmerksamkeit nicht, die ihm aufgrund der Berühmtheit seines Vaters zuteil wird. Er wird den Vorstellungen Harrys nicht gerecht – und auch die anderen Schüler verstehen nicht, wie ein Außenseiter wie Albus der Sohn des berühmten Harry Potter sein kann. Als Albus sich mit Scorpius Malfoy anfreundet wird klar, dass Ärger ansteht. Denn Scorpius ist Draco Malfoys Sohn, ein ehemaliger Schulkamerad von Harry, der vor 19 Jahren auf der Seite des bösen Zauberers Voldemort gekämpft hat. Nicht nur Albus leidet unter dem Namen und Ruf seiner Familie, sondern auch Scorpius, von dem gesagt wird, er sei der Sohn des dunklen Magiers Voldemort. Ihr außergewöhnlicher Wille, normale Zauberer zu sein, schafft eine enge Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern Albus und Scorpius – und das gegen den Willen vieler ihrer Mitschüler und Lehrer.

Sehr schnell erzählt



Großbritannien London Harry Potter and the Cursed Child Theater Premiere

Das Palace Theatre in London hatte sich in Schale geworfen für die große Potter-Show

Die Handlung der Geschichte verläuft unglaublich schnell – sie zieht den Leser im Hogwarts-Expressdurchlauf durch die ersten vier Schuljahre von Albus. Jede Szene erzählt mindestens ein Großereignis. Das kann man einerseits kritisieren, andererseits ist es auch ein bewusstes Stilmittel für das Theaterstück: Die Protagonisten müssen sich ständig einer neuen Herausforderung stellen.

Der Leser hat allerdings kaum genügend Zeit, um sich mit den Charakteren in Ruhe vertraut zu machen. Sie sind in fortlaufender Entwicklung – und ständig passiert etwas Neues. Das ist keine prinzipielle Kritik an der Handlung, sondern eher eine Schlussfolgerung, dass es sicherlich ein anderes Gefühl ist, das Theaterstück live auf der Bühne zu sehen: Dort können die Schauspieler ihren Figuren mehr Persönlichkeit einflößen.

Auch wenn es sich um eine Fortsetzung handelt, kann man das achte Buch daher nur schlecht mit den sieben Romanen vergleichen. Eine mitreißende Geschichte ist es allemal – und ein Schatz für alle Potter-Fans, die in den letzten neun Jahren sehnlichst auf ein neues Buch gewartet haben.



Harry Potter und das verwunschene Kind Harry Potter and the cursed child

Eine Szene aus “Harry Potter und das verwunschene Kind”

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Mehrere Opfer bei Schießereien in Texas

“Haltet euch von der Innenstadt fern”, hatte die Polizei von Austin am frühen Sonntagmorgen getwittert und von einem “aktiven” Schützen gesprochen. Später wurde klar: Es gab keinen umherlaufenden Schützen, sondern zwei voneinander getrennte Schießereien in der gleichen Gegend.

Eine Frau wurde nach Angaben der Polizei und des örtlichen Notdienstes getötet, drei weitere Frauen kamen mit Schussverletzungen ins Krankenhaus. “Es war eine sehr chaotische Szene”, berichtete Brian Manley, Stabschef der Polizei in Austin über den einen der beiden Tatorte. Die Menschen seien in unterschiedlichen Richtungen durch die Gegend gerannt, dazwischen die Getroffenen.

Ersten Ermittlungen zufolge habe jemand nach einem kurzen Aufruhr in die Menge gefeuert. Die Polizei sei auf der Suche nach den Verantwortlichen der Tat, sagte Manley. Er fügte hinzu, dass an dem anderen Tatort in der Nähe eines Parkhauses ebenfalls ein Schuss abgefeuert worden sei. Ein Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Texas in Alarmbereitschaft

Die Schießereien folgen auf eine Reihe von Waffengewalt in den USA. Am 12. Juni hatte ein Islamist in einem Nachtclub 49 Menschen getötet. Am 7. Juli erschoss ein Mann am Rande einer friedlichen Demonstration gegen Polizeigewalt und Rassismus in Dallas fünf Polizisten aus dem Hinterhalt.

rk/wa (afp, ap, dpa)

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Skydiver springt ohne Fallschirm in die Tiefe

Zwei Minuten lang freier Fall und als einzige Absicherung ein 30 mal 30 Meter großes Maschengeflecht in rund 60 Metern Höhe. Bei dem bisher einmaligen und gefährlichen Stunt für ein Fernseh-Special trug der 42-jährige Extremsportler Luke Aikins nicht einmal einen Wingsuit, das ihm das Steuern erleichtert hätte.



Netz (Foto: picture alliance/dpa/M.Davis)

In diesem Netz landete Aikins nach seinem zweiminütigen Fall

Fallschirmsprung ohne Fallschirm

Den Sprung absolvierte Aikins, der auch Pilot ist, über der südkalifornischen Wüste nahe Los Angeles. Der Sender Fox übertrug das Spektakel live. Der Skydiver hat in seinem Leben bereits mehr als 18.000 Fallschirmsprünge absolviert. Seinen ersten Tandemsprung machte er im Alter von zwölf Jahren, vier Jahre später sprang er zum ersten Mal alleine in die Tiefe.



Netz (Foto: picture alliance/dpa/M.Davis)

Rekordsprung geglückt

Auf den waghalsigen Versuch hatte Aikins sich anderthalb Jahre lang vorbereitet. Medienberichten zufolge soll er dafür unter anderem 34 Sprünge gemacht haben, bei denen er erst in 300 Metern Höhe über dem Ziellandepunkt den Fallschirm entfaltete.



Skydiver Luke Aikins (Foto: picture alliance/dpa/M.Davis)

“Unglaubliches Gefühl”

“Es ist unglaublich”, sagte er nach seinem Rekordsprung. Er finde kaum Worte, um seine Gefühle zu beschreiben, so Aikins.

rk/wa (afp, dpa)

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Anspannung vor Kölner Pro-Erdogan-Demo

In angespannter Atmosphäre erwartet Köln eine für Sonntagnachmittag angekündigte Pro-Erdogan-Demonstration mit bis zu 30.000 Teilnehmern. Zeitgleich wollen durch die größte Stadt Nordrhein-Westfalens auch Rechtspopulisten und Rechtsextreme ziehen. Die Polizei hatte deren Marsch untersagt, doch das Oberverwaltungsgericht in Münster hob das Verbot wieder auf.

Außerdem wurden noch drei weitere Gegenkundgebungen angemeldet. Eine davon richtet sich auch gegen den von der rechtsgerichteten Splitterpartei “Pro NRW” initiierten Aufzug.

Die Polizei ist nach eigenen Angaben auf gewalttätige Auseinandersetzungen vorbereitet: Sie hat die Zahl der Beamten nochmals aufgestockt – von 2300 auf 2700. Auch stehen mehrere Wasserwerfer bereit.

Keine Live-Zuschaltung Erdogans

Zu der Hauptdemonstration – deren offizielles Thema der vereitelte Militärputsch in der Türkei ist – wird der türkische Sportminister in Köln erwartet. Bis zuletzt gestritten wurde um eine Live-Schalte zu Präsident Recep Tayyip Erdogan. Die Anmelder der Kundgebung riefen dazu am Samstag sogar noch das Bundesverfassungsgericht an. Sie wollten erreichen, dass das Verbot einer solchen Übertragung durch die Kölner Polizei gekippt wird.


Doch vergeblich: Die Karlsruher Richter bestätigten am Abend in letzter Instanz das Verbot. Der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies hatte zuvor erklärt, er wolle eine Zuschaltung Erdogans unbedingt verhindern, “um zu vermeiden, dass es zu einer hochemotionalisierten Lage kommt”.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sowie andere Bundes- und Landespolitiker riefen die Demonstrationsteilnehmer nochmals zur Mäßigung auf. “Innenpolitische Spannungen aus der Türkei zu uns nach Deutschland zu tragen und Menschen mit anderen politischen Überzeugungen einzuschüchtern, von welcher Seite auch immer, das geht nicht. Und das werden wir auch nicht zulassen”, sagte Steinmeier.

wa/rk (dpa, epd, afp, rtr)

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Eltern des Münchner Amokläufers: "Wir bekommen Morddrohungen"

Ihm selbst gehe es schlecht und seine Frau weine seit einer Woche, sagte Masoud S. der Zeitung “Bild am Sonntag”. “Wir bekommen Morddrohungen”, fügte er hinzu. “Unser Leben in München ist endgültig erledigt.” Der Vater des 18-jährigen Amokläufers gab an, keine Ahnung von dessen Plänen gehabt zu haben. “Von einer Waffe habe ich nichts gewusst.”

Vater zeigte Mitschüler wegen Mobbings an

Vor gut einer Woche hatte der 18-jährige Ali David S. im Bereich des Olympia-Einkaufszentrums neun Menschen erschossen und anschließend sich selbst. Die Pistole hatte er sich offenbar heimlich im Internet besorgt. Der junge Deutsch-Iraner galt als psychisch krank. Auf einem Video während des Amoklaufs sagte er, er sei in der Schule gemobbt worden. Dies gilt als mögliches Motiv für die Tat.


Sein Vater gab an, sein Sohn habe ihm nie erzählt, wie er in der Schule gemobbt worden sei. Vor vier Jahren erfuhr er jedoch über einen Mitschüler davon, wie er berichtete.

“Ich habe Ali von der Schule genommen und mit der Lehrerin gesprochen”, sagte er der Zeitung. Einige der Mitschüler habe er sogar angezeigt, doch seien die Ermittlungen eingestellt worden.

Der Schüler war nach bisherigen Ermittlungen von dem rechtsextremen Attentäter Anders Breivik aus Norwegen fasziniert. Die meisten Opfer des 18-Jährigen waren muslimisch und hatten Migrationshintergrund mit Wurzeln etwa aus der Türkei oder dem Kosovo.

Trauerfeier für die Opfer des Amoklaufs

Nach dem Amoklauf findet an diesem Sonntag ein Gedenkgottesdienst mit anschließender Trauerfeier zu Ehren der Opfer statt. Als Gäste werden auch Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.

Am Samstag räumte die Polizei im Münchner Stadtteil Pasing ein Einkaufszentrum und einen Bahnhof vorübergehend. Bei der Rettungsleitstelle war ein Hinweis auf eine Bombe eingegangen. Nach einem vierstündigen Einsatz gab die Polizei aber Entwarnung und sprach von einem Fehlalarm. Sie geht davon aus, dass es sich um einen Trittbrettfahrer handelte. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestanden, so die Polizei.

rk/wa (afp, dpa, epd)

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SPD: Seehofer-Kritik an Merkel "deplatziert"

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer scharf kritisiert, weil dieser in der Flüchtlingspolitik erneut deutlich auf Distanz zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gegangen ist. “Ich finde es völlig deplatziert, den alten Streit aus der Flüchtlingskrise wieder aufzuwärmen”, betonte Oppermann.



Thomas Oppermann (Foto: dpa)

Rückendeckung für die Kanzlerin: Thomas Oppermann

“Jeder muss aufpassen, dass er dem IS nicht auf den Leim geht und Muslime, Flüchtlinge und Terroristen in einen Topf wirft”, so der SPD-Fraktionschef in der Zeitung “Bild am Sonntag”.

Seehofer hatte sich am Samstag deutlich von der zuversichtlichen Formulierung “Wir schaffen das” distanziert, die Merkel zuvor mit Blick auf die Bewältigung des Flüchtlingszustroms bekräftigt hatte. “Ich kann mir diesen Satz auch beim besten Willen nicht zu eigen machen”, sagte der bayerische Ministerpräsident zum Abschluss der Kabinettsklausur seiner Regierung in Gmund am Tegernsee. Zugleich bekräftigte er seine Forderung nach einer Begrenzung des Zuzugs von Flüchtlingen. Dies sei Voraussetzung für die Sicherheit im Land und die Integration wirklich schutzbedürftiger Menschen.

“Zu unbefriedigend”

Er wolle keinen Streit mit der Schwesterpartei CDU und sage dies “nicht leichtfertig”, versicherte Seehofer. Er müsse aber auch die Realität sehen und seiner Verantwortung gerecht werden. Die Problemlage sei derzeit “zu groß” und die bisherigen Lösungsansätze seien “zu unbefriedigend”.



Horst Seehofer und Angela Merkel (Foto: dpa)

Führen Schwesterparteien mit unterschiedlichem Kurs: Horst Seehofer und Angela Merkel

Merkel hatte ihre Flüchtlingspolitik am Donnerstag bekräftigt und gesagt: “Wir schaffen das und wir haben in den letzten elf Monaten sehr, sehr viel bereits geschafft.” Zugleich kündigte sie angesichts der Verunsicherung nach den Gewalttaten in Deutschland an, “alles Menschenmögliche” zur Verhinderung weiterer Anschläge zu unternehmen.

Am Sonntag vergangener Woche hatte sich ein syrischer Flüchtling in Ansbach in die Luft gesprengt und 15 Menschen verletzt. Wenige Tage zuvor hatte ein angeblich aus Afghanistan stammender Flüchtling bei Würzburg fünf Menschen mit einer Axt schwer verletzt. Es waren die ersten direkt mit der Terrormiliz “Islamischer Staat” in Verbindung gebrachten Anschläge in Deutschland. Außerdem tötete ein Amokläufer in München vor gut einer Woche neun Menschen.

wa/rk (dpa, rtr, afp)

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Brauchen Italiens Banken einen Neustart?

DW: Was sind die wichtigsten Ergebnisse des Stresstests der European Banking Authority (EBA)? Gab es Überraschungen?

Zara: Die Ergebnisse fielen insgesamt recht gut aus – sie zeigen die allgemeine Widerstandsfähigkeit des europäischen Bankensystems. Im Grunde waren die Ergebnisse wie erwartet. Überraschungen gab es kaum.

Italienische Banken werden von vielen Analysten als die wahrscheinlichste Quelle der nächsten europäischen Finanzkrise eingestuft. Fünf der 51 großen europäischen Banken, deren Stresstest-Ergebnisse vorliegen, sind italienische. Was sagen uns die Stresstests über deren finanzielle Gesundheit? Und was müsste getan werden, diese noch zu verbessern?



Italien Monte Dei Paschi di Siena Bank in Mailand

Das “schwarze Schaf”: die Bank Monte dei Paschi die Siena

Wie Sie wissen, war Banca Monte dei Paschi di Siena (BMPS) das schwarze Schaf unter den italienischen Banken. Es hat im Test sehr schlecht abgeschnitten. Aber am Freitag Abend, kurz vor Veröffentlichung der Stresstestergebnisse durch die EBA, gab BMPS bekannt, dass es sich mit Investoren auf ein Maßnahmenpaket geeinigt hat, das einige der allergrößte Probleme der Bank beseitigen soll. BMPS hat rund 60 Prozent der notleidenden Kredite weiterverkaufen können und außerdem fünf Milliarden Euro frisches Kapital von Investoren erhalten.

Die Ergebnisse für weitere vier italienische Banken, die im Stresstest-Bericht vorkommen, waren meines Erachtens recht gut. Ihre Kernkapitalquoten lagen im niedrigen bis mittleren Bereich im Vergleich zum Durchschnitt aller 51 getesteten Banken. Aber die Ergebnisse zeigten dennoch, dass diese Institute einen möglichen wirtschaftlichen Abschwung voraussichtlich gut verkraften würden.

Rückstände tilgen

Um die Bilanzen der italienischen Banken weiter zu stärken, wird es wichtig sein, einen Weg zu finden, den Rückstand von notleidenden Krediten aus ihren Bilanzen zu löschen. Etwa dadurch, dass diese zu einem fairen Discountpreis an spezialisierte Anleger weiterverkauft werden.

Die italienische Regierung möchte die Sanierung der unter 360 Milliarden Euro in faulen Krediten ächzenden Banken des Landes mit öffentlichern Geldern unterstützen. Aber die neuen Regeln der europäischen Bankenunion verbietet dies ausdrücklich. Was ist die Lösung in diesem Dilemma?

Wie schon erwähnt, wird es wichtig sein, die Rückstände an faulen Krediten aus den Bilanzen der italienischen Banken weitgehend zu tilgen. Das kann dadurch erreicht werden, dass solche Kredite zum fairen Preis an spezialisierten Investoren weiterverkauft werden. Schließlich wird zumindest ein Teil der Kredite doch noch zurückbezahlt werden, also sind sie nicht wertlos.

Aber was ist ein ‘fairer Preis’? Investoren, die auf solche Kreditpakete spezialisiert sind, wollen keinen fairen Preis bezahlen, sondern einen Ramschpreis, um dann fette Gewinne zu erzielen. Aber wenn die Regierung eine Teilgarantie gegen Verluste der Investoren gibt, dann kann doch ein fairer Preis erzielt werden, und dadurch kann eine angeschlagene Bank sich bilanztechnisch besser sanieren.

Viele Leute fanden es sehr unfair, dass Banken nach 2007 mit öffentlichen Geldern gerettet wurden. Sollten es die Steuerzahler oder nicht eher die Investoren und private Gläubiger sein, die die Verluste absorbieren, wenn eine Bank zu untergehen droht? So wie es in den neuen Regeln der Europäischen Bankenunion vorgesehen ist?.

Die Investoren, klar. Aber das Problem ist, dass kollabierende Großbanken durch Ansteckungsgefahren sehr große gesamtwirtschaftliche Schaden verursachen können, wie in Argentinien oder in Falle von Northern Rock in Großbritannien vor wenigen Jahren.

Es ist wichtig zu erkennen, dass ein sehr wichtiger Anteil der faulen Kredite, unter denen die Bilanzen der italienischen Banken leiden, nicht deswegen faul ist, weil italienische Banker korrupt oder unfähig waren. Sondern weil es nach 2008 einen gesamtwirtschaftlichen Rückschlag gab, und dann ab 2011 im Zuge der Staatsschuldenkrise noch einen.

Italien hat gezögert

Damals haben die USA, Großbritannien und Deutschland ihre Banken durch Staatshilfen gerettet und saniert. Italien hat dies nicht getan – die Regierung hat damit gezögert, bis es zu spät war. Die faulen Kredite, die durch diese Krisen verursacht wurden, blieben in den Bilanzen der italienischen Banken. Nun gibt es durch die neue europäische Bankenunion neue Regeln, die solche Staatshilfen, wie sie damals Deutschland unternahm, verbietet. Ist es fair, das Italien nun verboten wird, dasselbe zu tun, was Deutschland vor wenigen Jahren tat?

War es ihres Erachtens also ein Fehler, diese neue Regeln gegen staatliche ‘Bailouts’ von privaten Banken einzubringen, die dazu gedacht sind, den Steuerzahlern davor zu schützen, die Fehler von Bankern auszubaden?



Porträt Claudio Zara

Professor Claudio Zara

Nein, es war kein Fehler. Die Absicht war gut, aber wir brauchen etwas mehr Flexibilität. In Fällen wo bankspezifische Probleme, wie etwa schlechtes Management oder dumme Investitionen, zu Verlusten führen, dann ist es richtig, dass Investoren und Gläubiger die Verluste tragen, um den Markt zu disziplinieren.

Aber wenn die Ursachen der faulen Kredite eher systemische Probleme sind, wie etwa eine europaweite oder landesweite Wirtschaftskrise, dann müssen systemische Lösungen angewandt werden, um die Gesamtwirtschaft vor Schlimmerem zu schützen. Dann muss sich manchmal der Staat als Garant einbringen.

Claudio Zara ist Professor für Finanzwissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand.

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