Месечни архиви: February 2018

Les Patriotes: eine Partei auf der Suche nach ihrem Programm

Die erste Aufgabe des Parteivorsitzenden ist die wohl wichtigste überhaupt: die Existenz der neuen Partei bekannt zu machen. Das soll der Parteitag am Sonntag leisten, ausgetragen in dem Städtchen Arras im Département Pas-de-Calais, ganz oben im zugigen Nordwesten des Landes. Hier stellen sich “Les Patriotes” (“Die Patrioten”) der Öffentlichkeit vor. Die weiß bislang noch gar nicht so recht, was von dem neuen Geschöpf auf der politischen Bühne des Landes zu halten ist, genauer: was dieses eigentlich will.

Und so sind es vergleichsweise wenige, die bislang ihr Herz für die “Patrioten” entdeckt haben: Rund 3000, eine sehr überschaubare Zahl. Zu wenig zudem, um der Partei eine solide ökonomische Basis zu verschaffen. Und so kommen die Teilnehmer des ersten Kongresses nicht umhin, am Einlass zur Kasse gebeten zu werden: Die Teilnahme kostet, denn anders ist die Saalmiete von rund 15.000 Euro nicht aufzubringen. Auch die im Internet verkauften Handyhüllen mit dem Logo der Partei, 24 Euro das Stück, haben die Parteikasse nicht wirklich gefüllt. Das hatte unter anderem zur Folge, dass die Parteizentrale Flugblätter zwar hat entwerfen, aber nicht drucken lassen. Das müssen, auf eigene Kosten, die Parteimitglieder selbst erledigen.

Der Charme der günstigen Saalmiete

Aller Anfang ist schwer. Aber gut gehe es auch der etablierten politischen Konkurrenz nicht, erklärt Florian Philippot, der Vorsitzende der “Patrioten”. Denn wenn in einigen Wochen der Front National seinen Parteikongress im nahen Lille abhält, tue er das aus einem ganz praktischen Grund: Oben im Norden seien die Saalmieten günstiger als in Paris.

Philippot, Jahrgang 1981, dürfte wissen, wovon er redet: Noch vor wenigen Monaten war er stellvertretender Parteichef des Front National, kam in der Partei-Hierarchie gleich hinter der Vorsitzenden Marine Le Pen. Über Monate hatte sich der Bruch zwischen ihr und Philippot hingezogen. Im September des vergangenen Jahres dann erklärte Philippot, sein zuvor geschaffenes Bündnis der “Patrioten” habe sich nun in eine Partei verwandelt. Spätestens da waren er und Le Pen geschiedene Leute.

Frankreich Front National Marine Le Pen mit Florian Philippot (Getty Images/AFP/M. Bureau)

Verflossene Freundschaft: Florian Philippot und Marine le Pen, Dezember 2016

Vorgeschichte einer Parteigründung

Der Grund des Zerwürfnisses, so diagnostizieren es die französischen Zeitungen, geht vor allem wohl auf eines zurück: Philippots großen, allzu großen Ehrgeiz. Lange Zeit hatte er die ideologische und personelle Ausrichtung des FN ganz wesentlich mitgestaltet. So war er federführend am Ausschluss ihres Gründers Jean-Marie Le Pen beteiligt. Die Partei müsse sich den bürgerlichen Schichten öffnen, erklärte Philippot wieder und wieder. Das aber sei mit deren rechtsextremen Gründer nicht möglich. Das Argument zog, auch bei Le Pens Tochter Marine, seit 2011 die Vorsitzende des FN. Sie übernahm es auch, ihren Vater 2015 aus der Partei zu stoßen.

Schon vorher prägte Philippot die Partei. Als die Regierung Hollande im November 2012 den Gesetzesentwurf zur gleichgeschlechtlichen Ehe verabschiedete, verzichtete Le Pen darauf, ihre mehrheitlich gegen das Gesetz opponierenden Parteimitglieder im Namen des FN demonstrieren zu lassen. Auch dies war eine Konzession an die bürgerlichen Schichten, die die Partei zu gewinnen versuchte. Zugleich war es auch eine persönliche Konzession, vielleicht sogar eine Freundschaftsgeste an Philippot selbst. Im Dezember 2014 verriet ein Boulevard-Magazin seinen Lesern, Philippot sei homosexuell. Dieser beklagte sich zwei Tage später über die Indiskretion des Magazins, bestätigte aber zugleich deren Richtigkeit. Die konservative bis rechtsextreme Wählerschaft des FN nahm es hin.

Frankreich Reims Marine Le Pen verlässt Kathedrale (Getty Images/AFP/F. Nascimbeni)

Referenz an das “ewige Frankreich”: Marine Le Pen verlässt die Kathedrale von Reims durch einen Nebenausgang

Der Weg in die Mitte

Weg von Rechtsaußen, hin zur Mitte: Diesem Kurs folgte Philippot auch, als er während des französischen Präsidentschaftswahlkampf im Frühjahr 2017 Marine Le Pen dazu bringen wollte, dem ehemaligen Staatspräsidenten Charles de Gaulle an dessen Grab Referenz zu erweisen. Zu diesem Schritt konnte sich die FN-Vorsitzende dann aber doch nicht entschließen: Anstatt den überzeugten Europäer zu ehren, zog sie es vor, zur Kathedrale von Reims zu pilgern, als Grabstätte der französischen Könige für konservative Franzosen ein Symbol des “ewigen Frankreich”.

Reims oder de Gaulle: die Wahl zwischen beiden Orten steht für das Dilemma des Front National: Der muss sich, wie alle Rechtsaußen-Parteien in Europa, zwischen den hartleibigen Stammwählern am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums und jenen entscheiden, die sich mehr in dessen rechter Mitte sehen. Diesen Spagat vermochte auch Philippot, 2017 der bedeutendste Wahlkampfstratege des FN, nicht zu lösen: Le Pen verlor am Ende gegen Emmanuel Macron, den charismatischen Vorsitzenden der Bewegung “En marche”.

Eine Niederlage und ihre Folgen

Was eine Niederlage bedeuten könnte, hatte Philippot bereits vor Jahren angedeutet. Eine Partei sei ein Machtmittel, erklärt er Anfang 2015. “Wenn die Partei nicht zur Macht führt, dann …” Aus heutiger Sicht zeigt sich, was Philippot mit seinem nicht fortgeführten Satz meinte: Im Mai 2017, noch vor Bekanntgabe des Wahlergebnisses, gründete er das Bündnis “Les Patriotes”, der Anfang vom Ende der Beziehung zu Le Pen und dem FN. 

Im Januar 2018 dann sah man Philippot, Mitglied des Europa-Parlaments, in den Straßen des Städtchens Belfort im Nordosten Frankreichs um Wähler werben. Sichtlich unwohl sei dem an die große politische Bühne in Paris gewohnten Politiker bei dem Straßenwahlkampf gewesen, berichtet die Zeitung Le Monde.

Das wohl auch darum, weil er nach wie vor erklären muss, für was die “Patrioten” eigentlich stehen. Philippot ist seit jeher ein entschiedener Gegner des Euro und wirbt für den Austritt seines Landes aus der gemeinsamen europäischen Währung. In allem anderen unterscheidet er sich wenig von dem zuletzt deutlich weniger Euro-feindlichen FN, der zudem unter Phillipots Regie ein Stück in Richtung politischer Mitte rückte. So sind die “Patrioten” bis auf weiteres eine Partei nicht nur auf der Suche nach Wählern, sondern auch und vor allem einem Programm.

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Netanjahu droht dem Iran: "Testen Sie Israels Entschlossenheit nicht"

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Iran mit scharfen Worten vor einer Eskalation im Nahen Osten gewarnt. “Ich habe eine Botschaft an die Tyrannen von Teheran: Testen Sie Israels Entschlossenheit nicht”, sagt Netanjahu bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er richtete seine Worte dabei direkt an den ebenfalls anwesenden iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Netanjahu hielt dabei ein Metallteil hoch, das nach seinen Worten Teil einer Drohne sein sollte, die in den israelischen Luftraum eingedrungen war.

Israel hatte am vorvergangenen Samstag eine Serie von Angriffen in Syrien geflogen und dabei nach eigenen Angaben syrische und iranische Stellungen ins Visier genommen. Auslöser der Luftangriffe war nach Angaben Israels eine iranische Drohne, die von Syrien aus in den israelischen Luftraum eingedrungen sei. Zuvor war ein israelischer Kampfjet über Syrien beschossen worden und auf israelischem Territorium abgestürzt.

Israel bereit zum Angriff

Israel werde nicht zusehen, dass der Iran eine “dauerhafte militärische Präsenz in Syrien” aufbaut, sagte Netanjahu. “Wir werden es nicht zulassen, dass der Iran eine neue Terrorbasis aufbaut, die uns bedroht.” Der Iran dürfe keine Schlinge des Terrors um Isarel ziehen. Netanjahu warnte, Israel werde “wenn nötig” nicht nur die “Stellvertreter” des Iran bekämpfen, sondern “auch den Iran selbst angreifen”. Teheran unterstützt in Syrien die schiitische Hisbollah-Miliz, die an der Seite von Präsident Baschar al-Assad kämpft.

Netanjahu warnte zudem erneut vor dem iranischen Atomprogramm. Trotz des internationalen Atomabkommens mit dem Iran sei das Land “noch eine große Gefahr”. Er verurteilte das Atomabkommen als zum Scheitern verurteilte Beschwichtigungspolitik. Teheran arbeite weiter an der Entwicklung ballistischer Raketen. Diese könnten mittelfristig nicht nur Ziele in Israel, sondern auch in Europa und der ganzen Welt treffen. ”Sobald dem Iran Atomwaffen zur Verfügung stehen, kann seine Aggression nicht mehr kontrolliert werden”, sagte Netanjahu. Der “Countdown” habe schon “begonnen”. Den iranischen Außenminister Sarif bezeichnete Netanjahu als Lügner und Teil der iranischen Tyrannenherrschaft.

Knappe Reaktion Irans

Zugleich habe die vom Iran ausgehende Gefahr einen “positiven Effekt”, weil sie Israel und die arabischen Länder in der Region näher zusammengebracht habe, sagte Netanjahu. Vielleicht entstehe daraus sogar eine “größere Chance” für einen Frieden mit den Palästinensern.

Irans Außenminister Sarif hat Netanjahus Äußerungen und sein Auftritt als “Zirkus” bezeichnet. Er verdiene keine Antwort, sagte er. Er beschuldigte die Vereinigten Staaten, die Konferenz zu benutzen, um eine “Hysterie” gegen den Iran wiederzubeleben. Zudem leugnete er, dass Teheran eine “Hegemonie” im Nahen Osten anstrebte.

Deutsch-israelische Beziehungen angespannt

Es ist Netanjahus erster Besuch in Deutschland seit den Verstimmungen in den deutsch-israelischen Beziehungen Anfang vergangenen Jahres. Nach der Verschiebung der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen, offenbar aus Verärgerung der Bundesregierung über Israels fortgesetzte Siedlungspolitik, sorgte anschließend im April die Absage eines Treffens mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) durch Netanjahu für Irritationen.

Der Grund war damals, dass sich der deutsche Gast in Israel auch mit Vertretern der regierungskritischen Nichtregierungsorganisationen “Breaking The Silence” und “B’Tselem” getroffen hatte. Bei einer Reise Gabriels Anfang dieses Jahres empfing Netanjahu seinen Gast dann jedoch.

as/ml (dpa, afp, rtre, phoenix)

 

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Ein Leben als Gesamtkunstwerk: Yoko Ono feiert ihren 85. Geburtstag

Es ist ungerecht, einen Menschen vor allem über sein Verhältnis zu einer anderen Person zu definieren. Andererseits hat Yoko Ono den Bekanntheitsgrad ihres dritten Ehemanns bereitwillig dazu genutzt, ihre eigene Berühmtheit auszudehnen. Der Zusatz ihres Namens lautet daher meist: Witwe von John Lennon. Viele sehen in ihr zudem die Frau, die die Beatles auseinander brachte. Aber sie hat auch eine eigene Geschichte zu erzählen. 

Als Kind aus einem reichen Tokioter Familienhaus avancierte Yoko Ono Anfang der 1960er Jahre in New York zum vielversprechenden Talent der künstlerischen Avantgarde. Zu ihren bekanntesten Performances zählt “Cut Piece” aus dem Jahr 1964: Die Künstlerin saß mit einem feinen Kleid auf der Bühne, vor ihr ausgebreitet lagen mehrere Scheren, die dem Publikum schließlich dazu dienten, Teile aus ihrer Kleidung zu schneiden. Ihre unnahbare Aura schien immer auch Teil einer Gesamtperfomance zu sein.

Längst wird Ono als Pionierin der Konzeptkunst mit Ausstellungen in den bedeutendsten Museen der Welt gefeiert. An ihrer Rolle als prägende Figur der Fluxus-Bewegung im New York der 1960er Jahren wird nicht gezweifelt. Zu ihren bedeutenden Einflüssen zählten die Arbeiten des Objektkünstlers Marcel Duchamp und des Komponisten John Cage, einem Erfinder neuer Hörerfahrungen und Vorreiter der Neuen Musik. Die beiden lernten sich in New York kennen, durch dessen Studenten Toshi Ichiyanagi – Onos ersten Ehemann.

Die Biennale in Venedig ehrte sie 2009 für ihr Lebenswerk, es heißt, sie sei häufig nur deshalb missverstanden worden, weil sie ihrer Zeit stets voraus gewesen sei. Sogar ihr musikalisches Schaffen findet inzwischen Anerkennung. Nur für die Herzen der Menschen hat es nie wirklich gereicht. Das mag auch an ihrer, inbesondere für die damalige Zeit, sehr rigoros ichbezogenen Einstellung zum Privat- und Familienleben liegen, auch hier schien sie unnahbar zu sein.

Verlust der Tochter

In späteren Interviews räumte Yoko Ono ein, zu ihren beiden Kindern – Kyoko Chan Cox aus ihrer zweiten Ehe mit Anthony Cox und Sean Lennon aus der Ehe mit Ex-Beatle John Lennon – ein eher distanziertes Verhältnis zu pflegen. Ihre erste Schwangerschaft sei nicht geplant gewesen und habe ihr das Gefühl der Freiheit genommen. Die bekam sie nach der Trennung von Cox auf drastische Weise zurück: Sie überließ dem Ex-Mann die Tochter, um sich der neuen Beziehung zu Lennon widmen zu können. 1971 tauchte Cox, der sich einer Sekte angeschlossen hatte, schließlich mit dem Mädchen unter. Erst Mitte der 1990er Jahre nahm Kyoko Kontakt zu ihrer Mutter auf.

John Lennon traf sie 1966 in London, als der Musiker eine ihrer Ausstellungen besuchte. Zwei Jahre später begannen sie eine Affäre und Ono begleitete Lennon zu den Aufnahmen für das “White Album” der Beatles ins Studio, womit er den bislang geltenden Kodex brach, keine Partnerinnen mitzubringen. Bald zeigte sich, wie notwendig dieser Kodex gewesen war: Ono mischte sich – durch Lennon ermutigt – in die Aufnahmen ein.

Beatles (picture-alliance/AP)

Die Beatles im Jahr 1968

“Ich bin in sie verliebt”, sagte Lennon Ende der 1960er Jahre der versammelten Presse, während Yoko Ono daneben saß und zu diesem Thema schwieg. Schnell machte der Verdacht die Runde, der Musiker sei seiner sieben Jahre älteren Partnerin hörig. 1969 heirateten die beiden, ein Jahr später kündigte Paul McCartney an, die Beatles zu verlassen, nicht ohne zu erwähnen, dass Johns Hang zu Yoko durchaus einen Anteil an seiner Entscheidung hatte. Ob und wie weit sich die Bandmitglieder schon vor dieser Beziehung voneinander entfernt hatten, musikalisch wie menschlich, das blieb offen. Die Öffentlichkeit war einverstanden, der Stempel, der Sargnagel der berühmtesten Band der Geschichte zu sein, trübt seitdem das Image von Yoko Ono.

Karikatur mit Hakenkreuz-Armbinde 

Zwar begnadigte McCartney Yoko Ono Jahrzehnte später in einem TV-Interview mit David Frost, als er sagte, dass Onos ständige Anwesenheit bei den Studioaufnahmen der Band nicht der Grund für deren Auflösung gewesen sei. Dass die anderen Beatles Yoko Ono argwöhnisch beäugten, widerlegte er aber nicht. Angeblich mutmaßten die früheren Pilzköpfe aufgrund Onos stechendem Blick, sie könne Gedanken lesen. Umgekehrt ist von Ono überliefert, sie habe es als Partnerin von Lennon mit drei Schwiegermüttern zu tun gehabt: Paul, George und Ringo. In der Beatles-Parodie “The Rutles – All You Need Is Cash” wird Yoko Ono als deutsche Künstlerin mit Hakenkreuz-Armbinde karikiert.

Auch die Beziehung von Ono und Lennon hatte zeitweise etwas von einer Kunstinszenierung: die “Bed-Ins” im Hotelbett, mit denen sie Frieden verkaufen wollten, oder die achtzehnmonatige “Lost Weekend”-Periode, eine Ehe-Auszeit, die Ono verordnet hatte, indem sie ihren Mann zusammen mit ihrer Assistentin nach Los Angeles schickte, wo er sich Alkohol, Groupies, Drogen und eben jener Assistentin hingab.

Berühmte Protestfotos (picture alliance/AP Images)

In Bed with Lennon: Mit der berühmten Protestaktion “Bed-in” warben Yoko Ono und ihr Mann für den Frieden

Zwei Jahre später wurde Yoko Ono, damals 42, schwanger. Ihre Begeisterung soll sich in Grenzen gehalten haben. Später bezeichnete sich Ono als Frau, die nicht zu Hause beim Kind bleiben wollte, als Verlasserin und Macho. Vater John soll dem gemeinsamen Sohn Sean in den folgenden Jahren Brot gebacken haben, die Mutter kümmerte sich um die Geldanlagen und Vermarktung ihres Mannes.

Als John Lennon und Yoko Ono am 8. Dezember 1980 von Studioaufnahmen zurückkehrten, erschoss der obsessive Fan Mark David Chapman sein Idol Lennon vor dem Dakota Building in New York, in dem Ono heute noch lebt. Dass Kunst für sie keine Grenzen kennt, bewies Ono 1981, als sie auf dem Cover ihres Soloalbums “Season of Glass” die vom Attentat blutbespritzte Brille ihres Mannes abbildete.

In letzter Zeit machte Yoko Ono wieder von sich reden, als sie gegen einen Hamburger Kneipenwirt klagte, der seine Bar 19 Jahre zuvor “Yoko Mono” genannt hatte. Sie sah ihre Namensrechte verletzt. Altersmilde ist Yoko Ono anscheinend auch mit 85 Jahren noch nicht geworden.

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