Месечни архиви: January 2019

Liveticker: RB Leipzig – Borussia Dortmund

LEIPZIG – DORTMUND 0:1 (0:1)
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50. Minute: Witsel reißt Poulsen am Hals fest und reißt ihn rum. Witsel will sich entschudligen, aber Poulsen schlägt seine Hand weg. Es gibt keine Karte.

47. Minute: Konaté setzt sich über rechts super durch, spielt dann aber von der Grundlinie viel zu fest zu dem nur wenige Meter entfernt stehenden Sabitzer, der den Ball drei Meter vor dem Ball nicht kontrollieren kann. Im Nachschuss versucht sich der Österreicher an einem Lupfer über Torwart Bürki, aber damit ist er auch nicht erfolgreich.

WIEDERANPFIFF

HALBZEIT – Bisher wird das Spiel den Erwartungen gerecht: Es ist ein intensives und sehr schnelles Spiel. Durch das zweite Saisontor von Witsel (das erste erzielte er im Heimspiel gegen Leipzig) führen die Gäste. Zwischenzeitlich unterliefen RB zu viele Fehlpässe, so dass die Rangnick-Elf Probleme beim Spielaufbau hatte. 

45.+1 Minute: Halstenberg schießt einen Freistoß für die Leipziger zu weit in den Dortmunder Strafraum, Torwart Bürki holt sich den Ball. 

40. Minute – GELBE KARTE: Die sieht KONATÉ, der Hakimi von hinten in die Beine geht. Kurz darauf kommt Diallo nach einem Dortmund Freistoß im Strafraum zum Kopfball, der Ball geht knapp am Tor vorbei.

38. Minute: Leipzigs Laimer spielt einen guten Pass in die Schnittstelle, aber er ist ein Tick zu lang für Poulsen. Torwart Bürki geht dazwischen.

33. Minute: Jetzt wird Leipzig wieder stärker. Poulsen spielt einen flachen Pass in den Strafraum, aber der Schuss von Laimer wird abgeblockt. Kurz darauf bedient Kampl Werner. Der zieht kurz nach innen, sein Ball geht knapp am Tor vorbei.

29. Minute: Konter der Leipziger. Werner nimmt einen langen Ball mit der Brust an, lässt zwei Dortmunder Spieler stehen um dann einen katastrophalen Pass auf Sabitzer zu spielen. Symbolhaft für die Partie der Gastgeber bisher. Zuvor hatte Sabitzer schon eine gute Torchance verspielt – durch einen viel zu langen Ball auf Werner. 

25. Minute: Leipzig macht es sich selbst schwer mit unnötigen Fehlpässe – so wird der Spielaufbau oft unterbrochen. Eine Werner Flanke kommt dem BVB-Tor sehr nahe. Bürki passt auf und pflückt sich den Ball.

19. Minute – TOR ⚽: Die Führung für die Gäste! WITSEL macht es. Nach einer Ecke und einem unfreiwillig weitergeleiteten Kopfball von Piszczek landet der Ball in der rechten Strafraumhälfte bei dem belgischen Nationalspieler, der den Ball unter die Latte drischt.

Bundesliga 18. Spieltag | RB Leipzig vs. Borussia Dortmund | TOR Dortmund (Reuters/M. Rietschel )

Zweites Bundesliga-Tor für Witsel. Auch im Hinspiel war er gegen Leipzig erfolgreich

13. Minute: Dortmund setzt jetzt RB ganz schön unter Druck. Über einige Stationen landet der Ball letztlich bei Philipp im Strafraum, der Offensivspieler wird aber im entscheidenden Moment noch gestört.

9. Minute: Kampl schießt aus der zweiten Reihe, aber ganz mittig aufs Tor. Wie zu erwarten ist es gleich von Beginn an eine intensive, schnelle Partie.

7.  Minute: Erster Abschluss für Dortmund in Person von Witsel. Torwart Gulacsi kann den Ball aber ohne Probleme fangen, weil er nicht platziert genug ist. Kurz darauf wird Götze von Upamecano noch so eben am Torschuss gehindert. Es gibt Ecke. Und dann noch eine.

4. Minute: Nach einem Freistoß der Leipziger von der linken Seite zwingt Werner mit einem Kopfball BVB-Torwart Bürki zur schnellen Reaktion. Allerdings ist auch die Fahne oben: Abseits.

1. Minute: Erste Ecke für die Gastgeber. Zunächst kann Dortmund den Ball aus der Gefahrenzone raus bringen, aber Leipzig bleibt am Ball. Es gibt einen Freistoß fast auf Eckfahnen-Höhe, aber den Ball fängt Dortmund ab.

ANPFIFF

18:27 Uhr: Minus drei Grad zeigt derzeit das Thermometer an. Ganz schön frostig. Dann hoffen wir mal, dass die Profis auf dem Platz die Herzen der Zuschauer erwärmen.

18:23 Uhr: Leipzigs Kapitän Orban freut sich gegen ein spielfreudiges Team zu spielen: “Dortmund ist eine Top-Mannschaft, die von hinten raus spielt. Und gegen solche Teams tun wir uns leichter, eine offensive Spielweise des Gegners kommt uns entgegen.”

18:19 Uhr: RB-Trainer Rangnick muss auf Bruma und Winterneuzugang Haidara verzichten. Er vertraut diesen elf Profis: Gulacsi – Klostermann, Konate, Upamecano, Halstenberg – Demme, Kampl – Sabitzer, Laimer – Poulsen, Timo Werner.

18:17 Uhr: Schlechte Nachricht für alle Dortmund-Fans: Kapitän REUS ist gestern beim Training umgeknickt und muss für heute passen. Akanji, Zagadou und Toprak fehlen ebenfalls. Deshalb sieht die Startelf der Gäste so aus: Bürki - Piszczek, Weigl, Diallo, Hakimi - Witsel, Delaney - Sancho, Philipp, Guerreiro - Mario Götze.

18:16 Uhr: Der Tabellenerste zu Gast beim heimstarken RasenBallsport-Verein – bei den beiden offensivefreudigen wie -starken Teams erwarten wir ein sehenswertes Abendspiel! Elf Punkte trennen derzeit den Spitzenreiter und den Tabellenvierten. 

18:15 Uhr: Herzlich Willkommen zum DW-Liveticker!

Source Article from https://www.dw.com/de/liveticker-rb-leipzig-borussia-dortmund/a-47151725

"Gelbwesten" weiterhin gegen Macron

In Paris versammelten sich nach Schätzungen des Innenministeriums rund 7000 Menschen in gelben Warnwesten zu einem Protestzug gegen die Reformpolitik des Präsidenten. Bei ihrer Protestaktion, die vor dem Invalidendom endete, forderten sie lautstark den Rücktritt Emmanuel Macrons. Auf Plakaten wurde die von Macron in dieser Woche gestartete landesweite “Bürgerdebatte” als “Schwindel” zurückgewiesen. Die sogenannten Gelbwesten kritisieren, dass der Präsident weiterhin  eine Abkehr von seinem Reformkurs ausschließt.

Frankreich Gelbwesten | Protest & Ausschreitungen in Paris (picture alliance/dpa)

Ein Meer in Gelb

“Paris, steh auf”, skandierten die “Gelbwesten” zudem. Sie wollen die Bewohner der Hauptstadt dazu bringen, sich vermehrt der Bewegung anzuschließen, die im ländlichen und kleinstädtischen Frankreich begann.

Protest bleibt weitgehend friedlich

Zunächst marschierten die “Gilets Jaunes” friedlich durch das Zentrum der Hauptstadt, bis es gegen Ende des Protestzugs zu Zusammenstößen zwischen einigen Aktivisten und Polizisten kam. Vermummte warfen Gegenstände wie Pflastersteine und Flaschen und randalierten, bis die Polizei sie mit Tränengas und Wasserwerfern zurückdrängte. 20 Personen sollen festgenommen worden sein.

Frankreich Gelbwesten | Protest & Ausschreitungen in Paris (picture alliance/AP Photo)

Wasserwerfer gegen Randalierer

Schätzungen: Rund 27.000 Demonstranten landesweit

Demonstrationen fanden auch in anderen Großstädten wie Bordeaux und Marseille statt. Aus Rennes in der Bretagne und Lyon im Rhonetal wurden Zusammenstöße mit Sicherheitskräften gemeldet.

Begleitet wurden die Proteste wieder von einem großen Sicherheitsaufgebot. Laut Behördenangaben wurden landesweit 80.000 Sicherheitskräfte eingesetzt, 5000 in Paris. 

Frankreich Gelbwesten | Protest & Ausschreitungen in Paris (Getty Images/AFP/E. Feferberg)

Tränengas an der Place des Invalides in Paris

Seit Mitte November demonstriert die “Gelbwesten-Bewegung” gegen zu hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit. Nachdem die Proteste zum Ende des Jahres immer mehr abgeflaut waren, erhielten die “Gelbwesten” seit dem Jahresbeginn 2019 wieder mehr Zulauf.

Frankreich Gelbwesten | Protest & Ausschreitungen in Paris (Getty Images/AFP/P. Lopez)

Polizeieinsatz in der Nähe des Invalidendoms

Um den Konflikt zu entschärfen, reagierte Präsident Macron Mitte Dezember mit milliardenschweren Sozialmaßnahmen. Außerdem rief er eine ”Bürgerdebatte” ins Leben, bei der Bürger in ihren Gemeinden Vorschläge zu den Themen Steuern, Demokratie, Migration, ökologischer Übergang und Staatsorganisation machen sollen.

Frankreich Gelbwesten | Protest & Ausschreitungen in Paris (Getty Images/AFP/P. Lopez)

Vermummte Demonstranten in Paris

Vielen “Gelbwesten” reicht das bei weitem nicht. Sie verlangen den Rücktritt Macrons, dem sie vorwerfen, als Präsident nur die Interessen der Reichen zu verteidigen. Die Bewegung hat sich in den vergangenen Wochen zudem zunehmend radikalisiert.

qu/uh (dpa, rtre, afpe, ape)

Source Article from https://www.dw.com/de/gelbwesten-weiterhin-gegen-macron/a-47152872

Trommeln gegen die Agrarminister

Laut dröhnen die Motoren der 171 Traktoren, die in Berlin in einer langen Schlange vor dem Brandenburger Tor stehen. Dieselabgase wabern durch die Luft. Aus ganz Deutschland sind Landwirte in einer Sternfahrt auf drei Routen nach Berlin gekommen. Manche waren mit ihren schweren Zugmaschinen zwei Tage lang unterwegs. Jetzt führen sie eine Demonstration an, die mit mehreren zehntausend Menschen stundenlang durch das Regierungsviertel zieht.

“Essen ist politisch – wir haben es satt”, so nennt sich das Bündnis aus rund 100 Organisationen, das die Demo veranstaltet. Darunter Landwirtschaftsverbände, Umwelt-, Tierschutz- und entwicklungspolitische Organisationen. Fahnen und Luftballons werden geschwenkt, Banner und Plakate hoch gehalten.

In Gruppen wird laut getrommelt und gepfiffen, viele Menschen haben Töpfe dabei, auf denen sie mit Kochlöffeln herumschlagen, von den Traktoren schallt laute Musik. Einige Demonstranten haben sich als Imker, Bienen oder Schweine kostümiert. Mehr Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft wird gefordert, aber auch das Verbot von Großbetrieben.

Die Agrarminister lassen sich nicht stören

Bis zum Auswärtigen Amt, wo an diesem Samstag die Agrarminister aus 74 Ländern unter der Leitung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner tagen, darf der Zug nicht ziehen. Lediglich eine Protestnote dürfen die Veranstalter einreichen. Darin fordern sie von den Agrarministern eine zukunftsfähige EU-Agrarreform, eine Abkehr von pauschalen Flächensubventionen sowie Unterstützung für eine umweltfreundliche bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung.

Pressebild Aktion Wir haben es satt (Fabian Melber/Meine Landwirtschaft)

Wer in der EU viel Fläche hat, der bekommt die meisten Agrar-Subventionen

Jährlich würden in der EU 60 Milliarden Euro Agrarhilfen ausgeschüttet, davon 6,3 Milliarden Euro in Deutschland. Dort flössen mehr als drei Viertel der Summe als pauschale Subventionen in die Fläche. “Die 3.300 flächengrößten Betriebe erhalten eine Milliarde Euro im Jahr, während die kleinsten 200.000 Bauernhöfe sich knapp 700 Millionen teilen müssen”, erklärt Bündnis-Sprecherin Saskia Richartz. Klöckner müsse endlich die Interessenvertretung der industriellen Landwirtschaft beenden und eine Politik für Bauern, Bienen und lebensfähige Dörfer machen.

Nicht in Schubladen denken

Doch die Ministerin sieht sich keineswegs als Gegnerin der Demonstranten. Vor allem will sie sich nicht als Feindbild abstempeln lassen. “Ich bin dafür, dass wir zusammen führen müssen und nicht in Schubladen, in Pauschalisierungen denken”, sagt Julia Klöckner. Es sei eine Herausforderung, Menschen zu ernähren. In Zukunft noch mehr als heute. “Wir werden 2050 noch einmal zwei bis 2,5 Milliarden Menschen mehr auf dieser Welt sein und schon jetzt hungern 821 Millionen und zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt.” Ernährung sei ein Menschenrecht, so Klöckner. “Wir werden sie nicht satt machen mit einem Teilausstieg aus der landwirtschaftlichen Produktion.” Es komme auf eine nachhaltigere und effizientere Produktion an, die Umwelt und Ressourcen schone.

Internationale Agrarministerkonferenz in Berlin (picture-alliance/dpa/C. Soeder)

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel traf die Agrarminister in Berlin

Eine Produktion, die nicht von der Größe eines Betriebes abhänge. Als Beispiel verweist Klöckner auf “Neuland”, einen landwirtschaftlichen Verband, dessen Mitglieder eine besonders tiergerechte, umweltschonende und qualitätsorientierte Nutztierhaltung propagieren. “Ich habe mit einem Bauern gesprochen, der hat 800 Schweine zuhause, das ist kein Kleinbetrieb”, so die Landwirtschaftsministerin. In Mecklenburg-Vorpommern gebe es landwirtschaftliche Betriebe, bei denen mehrere Familien zusammen große Flächen bewirtschaften würden. Das seien aber keine Agrarfabriken.

Fortschritt durch Digitalisierung

Es sei wichtig, die Qualität in der Landwirtschaft zu verbessern. Hier sieht Klöckner weitreichende Möglichkeiten in der Digitalisierung. “Wir können zum Beispiel Bewegungsprofile von Tieren erfassen und so messen, ob das Wohl der Tiere tatsächlich verbessert wird.” Digitalisierung helfe auch im Ackerbau, indem der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln präzise erfasst und dadurch auch reduziert werden könne.

Tierwohllabel (picture-alliance/dpa/R. Hirschberger)

Woher kommt das Fleisch im Supermarkt? Ein neues Label soll Orientierung bieten

Die Digitalisierung in der Landwirtschaft war in diesem Jahr das zentrale Thema bei der Agrarministerkonferenz und dem damit einhergehenden “Global Forum for Food and Agriculture”, das im Rahmen der Landwirtschaftsmesse Grüne Woche stattfand. Die Minister setzen darauf, dass digitale Technik die Produktion von Nahrung weltweit verbessern kann. Die Welternährungsorganisation FAO soll ein Konzept für einen Digitalrat ausarbeiten, der Länder beraten und den Erfahrungsaustausch vorantreiben kann. Es gebe große Unterschiede, so Klöckner. “In manchen Ländern senden die digitalen Ohrmarken der Kühe stärker als Handymasten, in anderen Ländern fehlt sogar der Strom.”

Source Article from https://www.dw.com/de/trommeln-gegen-die-agrarminister/a-47151212

Tausende protestieren in USA gegen Abtreibung

Tausende Menschen sind am Freitag in der US-Hauptstadt gegen Abtreibung auf die Straße gegangen. Präsident Donald Trump sagte in einer Video-Botschaft an die Teilnehmer, er werde alle Gesetze des Kongresses blockieren, die den “Schutz menschlichen Lebens schwächen”.

US-Vizepräsident Mike Pence bekräftigte unter tosendem Beifall sein Bestreben, die Zahl der Abtreibungen weiter zu reduzieren. “Hört auf die Wahrheit”, rief Pence den mehr als 100.000 Menschen zu, die trotz Minus-Graden auf die Straße gegangen waren.

Pro-Life-Gruppe im Senat

Für Aufsehen sorgte die Ankündigung des US-Senators Steve Daines, im US-Senat werde es erstmals eine Pro-Life-Interessensgruppe (“Caucus”) geben. Eine ähnliche parteiübergreifende Gruppe besteht im US-Repräsentantenhaus bereits seit 1981. Daines zufolge könnten damit beide Häuser künftig enger zusammenarbeiten, um politische Initaitiven im Sinne der Abtreibungsgegner zu gestalten.

March for Life Washington USA (Getty Images/S. Loeb)

Blick auf die Demonstranten, im Hintergrund der Kongress

Der von römisch-katholischen und evangelikalen Verbänden getragene “Marsch für Leben” findet jährlich statt. Er wendet sich gegen ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom Januar 1973, wonach der Staat das Recht auf Abtreibung bis zur unabhängigen Lebensfähigkeit des Fötus nicht einschränken darf. Zuletzt nahmen regelmäßig bis zu 250.000 Demonstranten teil, darunter viele junge Menschen.

Kirche hofft auf neues Grundsatzurteil

Trump und sein Vize Pence wissen bei dem Thema führende Vertreter der katholischen Kirche hinter sich. Es sei “absurd”, dass der Oberste Gerichtshof den Standpunkt vertrete, die Verfassung enthalte ein Recht auf Abtreibung, hatte der Erzbischof von Kansas City, Joseph Naumann, bei einer Andacht am Vorabend in der Kathedrale von Washington gesagt. Naumann ist innerhalb der Bischofskonferenz für Lebensschutz zuständig. Er äußerte die Hoffnung, die jüngsten Neubesetzungen am Gericht würden zu einer Überprüfung und Anerkennung des von den Abtreibungsgegnern heftig kritisierten Grundsatzurteils Roe v. Wade führen.

jj/stu (afp, kna)

Source Article from https://www.dw.com/de/tausende-protestieren-in-usa-gegen-abtreibung/a-47148060

Auslands-Ticker: Ex-Polizist muss in Haft

Wegen tödlicher Schüsse auf einen 17-jährigen Afroamerikaner ist ein ehemaliger Polizist in Chicago zu knapp sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Familie reagierte enttäuscht auf das relativ milde Strafmaß.

 

US-Sonderermittler: Lügenvorwürfe teils falsch

 Michael Cohen (Getty Images/E. do Munoz Alvarez)

Früher einer der engsten Vertrauten von Donald Trump: Rechtsanwalt Michael Cohen

Wer hat gelogen? Michael Cohen, ehemals Anwalt von Donald Trump, hat es getan. Doch ordnete der US-Präsident die Lügen zur Russland-Affäre an? Trump sagt Nein, das Onlineportal “Buzzfeed” sagt Ja. Wer sagt die Wahrheit?

 

Zweites Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim

US-Präsident Donald Trump plant für Ende Februar ein zweites Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Wo das zweiten Nukleargespräche stattfinden sollen, ist noch nicht bekannt. Zuvor hatte sich Trump mit dem nordkoreanischen Unterhändler Kim Yong Chol im Weißen Haus verständigt.

 

Zahlreiche Tote nach Explosion in Mexiko

Bei der Explosion einer Benzin-Pipeline in der mexikanischen Stadt Tlahuelilpan sind nach Angaben der Regionalregierung des Bundesstaates Hidalgo mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen und mindestens 50 verletzt worden. Zu der Katastrophe sei es gekommen, als Anwohner versucht hätten, Benzin aus einem Leck abzuzapfen.

 

Duque kündigt hartes Vorgehen gegen ELN-Rebellen an

Nach dem Bombenanschlag mit 21 Toten auf eine Polizeischule in Bogotá sieht Kolumbiens Staatspräsident Iván Duque keine Basis mehr für Friedensgespräche mit der Guerillaorganisation ELN – und setzt zehn zwischenzeitlich ausgesetzte Haftbefehle wieder in Kraft.

 

Kiew begrüßt Vermittlungsvorschlag von Maas

Nach seiner Stippvisite in Moskau hat Bundesaußenminister Heiko Maas auch Halt in der ukrainischen Hauptstadt gemacht – und seinem Amtskollegen Pavlo Klimkin ein Schlichtungsangebot im Konflikt um das Asowsche Meer unterbreitet. Thema war auch die Lage in der umkämpften Ostukraine.

 

Source Article from https://www.dw.com/de/auslands-ticker-ex-polizist-muss-in-haft/a-47146163

Zahlreiche Tote nach Explosion in Mexiko

Wie lokale Medien berichteten, hatten sich zum Zeitpunkt der Explosion mehrere hundert Menschen bei der Pipeline nahe der Raffinerie Tula in der Stadt Tlahuelilpan aufgehalten. Demnach hatte sich an der Leitung zuvor ein Leck gebildet, Anwohner der Gegend hatten sich genähert, um das Benzin in Eimern oder Kanistern mitzunehmen.

Wie es genau zu der Detonation kam, ist noch unklar. Videoaufnahmen zeigten Panik am Unfallort, Menschen liefen schreiend von der Treibstoffleitung davon. An der Pipeline schlugen hohe Flammen in die Höhe. Einsatzkräfte sperrten die Zone ab. “Die Betreuung der Verletzten ist unsere oberste Priorität”, sagte der Gouverneur des Bundesstaates Hidalgo, Omar Fayad. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador rief dazu auf, die Menschen in der betroffenen Region zu unterstützen.

Nach Angaben des staatlichen Mineralölkonzerns Pemex waren etliche Krankenwagen am Unfallort im Einsatz. Die Verletzten mit schweren Verbrennungen würden in Krankenhäuser in der Hauptstadt Mexiko-Stadt gebracht, twitterte das Unternehmen.

Regierung geht seit Dezember gegen Benzin-Klau vor

Wie der Sender “Milenio TV” berichtete, war am Freitagnachmittag ein Leck an der Leitung gemeldet worden, das offenbar von einem illegalen Anzapf-Versuch stammte. In Mexiko ist Kraftstoff-Diebstahl ein großes Problem: Laut Pemex gab es im vergangenen Jahr alle 30 Minuten einen Versuch, illegal eine der Pipelines anzuzapfen. Hidalgos Gouverneur rief nach dem Unfall die Bevölkerung auf, sich nicht am Benzin-Klau zu beteiligen. Dieser sei lebensgefährlich, warnte Fayad auf Twitter. “Das ist heute in Tlahuelilpan passiert und es darf sich nicht wiederholen.”

Mexikos Regierung geht seit Ende Dezember gegen den Kraftstoff-Diebstahl vor und hat bereits einige Leitungen schließen lassen. Der Sprit wird nun in bewachten Tanklastern transportiert. An den Tankstellen des lateinamerikanischen Landes führte die Maßnahme in den vergangenen Wochen zu langen Warteschlangen.

hk/wa (dpa, afp)

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