Месечни архиви: August 2019

Lehrer machen den Auftakt zum neuen Demo-Wochenende in Hongkong

Trotz heftigen Regens gingen die Lehrer auf die Straße. Sie versammelten sich im zentralen Geschäftsbezirk und marschierten zum Sitz der umstrittenen Regierungschefin Carrie Lam. Dort riefen sie “Hongkongs Polizei kennt das Gesetz und verstößt gegen das Gesetz”. Die Demonstation war von den Behörden genehmigt und verlief friedlich.

Die 40-jährige Musiklehrerin Yu erklärte, sie wolle die Proteste der jungen Leute unterstützen, auch wenn sie nicht mit allen Aktionen einverstanden sei. “Ich bewundere sie für ihren Mut und ihre Sorge um Hongkong – sie sind definitiv entschlossener als unsere Regierung”, so Yu.

Proteste in Hongkong (picture alliance/AP/V. Yu)

Unterstützung für ihre Studenten

Gegen die Aufweichung des Prinzips “ein Land, zwei Systeme”

Die Proteste in der Wirtschaftsmetropole Hongkong halten seit zehn Wochen an. In jüngster Zeit schlugen sie verstärkt in Gewalt um. Die Demonstranten werfen der Hongkonger Regierung eine zu große Nähe zur kommunistischen Führung in Peking vor. Die frühere britische Kronkolonie ist seit 1997 eine chinesische Sonderverwaltungszone, in der die Einwohner größere persönliche Freiheiten genießen als in der Volksrepublik. Die Demonstranten erklärten, sie kämpften gegen die Aufweichung des Prinzips “ein Land, zwei Systeme”, das seit der Autonomie 1997 erklärtermaßen gelte.

Hongkong | Proteste gegen das Auslieferungsgesetz am Hong Kong international airport (Reuters/T. Siu)

Blockade am Hongkonger Flughafen

“Der Stresslevel steigt”

Zuletzt drohte China den Demonstranten unverhohlen mit einem Eingreifen. Die pro-demokratische Bürgerrechtsfront, die die friedlichen Proteste mit Millionen Teilnehmern im Juni organisiert hatte, kündigte weitere Demonstrationen für Sonntag an.

“Wir spüren, dass die Spannungen größer werden und der Stresslevel steigt”, sagte der 22-jährige Pun der Nachrichtenagentur Reuters während einer Blockadeaktion am Flughafen Anfang der Woche. Er wisse, dass Gewalt nicht mit Gewalt bekämpft werden könne, “aber manchmal sind Aggressionen notwendig, um die Aufmerksamkeit der Regierung und anderer zu bekommen”. Er habe Steine geworfen und sei von Schlagstöcken der Polizei getroffen worden. “Wir alle gewöhnen uns langsam daran.”

Die Proteste in Hongkong erreichen nun auch andere Länder – wenn auch von anderer Seite. In der australischen Stadt Sydney demonstrierten einige hundert Chinesen für die Haltung der Hongkonger Regierung und das Vorgehen der Polizei. Sie zogen durch die Stadt, sangen “ein China”, schwenkten die chinesische Flagge und forderten ein “Ende der Unruhen und der Gewalt in Hongkong”. 

fab/mak (dpa, rtr)

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Kommentar: Venezuela – Mit Wahlen in die Diktatur

Ein Tag vor seiner Wahl zum Präsidenten Venezuelas versicherte Hugo Chávez 1998 der internationalen Presse, er werde nach fünf Jahren die Macht wieder abgeben, keine Unternehmen verstaatlichen und die privaten Fernsehsender in privater Hand belassen. Zehn Jahre später musste die Welt jedoch festzustellen, dass alles, was damals so vehement ausgeschlossenen worden war, dem tatsächlichen Plan des Chavismus entsprach.

Hätte Chávez damals schlagartig nach der absoluten Macht gegriffen, hätten sowohl das Volk als auch die internationale Gemeinschaft mit einem Aufschrei reagiert. Deswegen war seine Vorgehensweise eine andere. Sie folgt der Analogie des Frosches im heißen Wasser: Der springt sofort heraus, wenn man ihn in einen Topf mit kochendem Wasser wirft.  Aber er bleibt bis zum Tod im Topf sitzen, wenn kaltes Wasser ganz langsam erhitzt wird. Nach genau diesem Vorbild hat die chavistische Regierung in Venezuela – inzwischen unter der Führung Nicolás Maduro – in kleinen Schritten eine faktische Diktatur etabliert. Und die ganze Welt schaut reglos zu.

Störfaktor Parlament

Der neueste Schachzug von Nicolás Maduro soll nun den Weg ebnen für die widerstandslose Kontrolle des Landes: die endgültige Abschaffung des Parlaments, der Asamblea Nacional. Nicht, dass in Venezuela eine unabhängige legislative Macht noch existieren würde: Diese wurde bereits 2017 abgeschafft, als Maduro einfach ein paralleles, regierungsfreundliches Parlament wählen ließ, und der vom Volk frei gewählten Asamblea Nacional alle Macht nahm. Aber diese letzte demokratische Institution in Venezuela ist trotz allem immerhin laut. So laut, dass ihr Präsident, Juan Guaidó, inzwischen von über 50 Ländern als legitimer Präsident des Landes anerkannt wird.

Javier Arguedas (DW)

DW-Redakteur Javier Arguedas

Guaidó hat bisher vergeblich versucht, Maduro zu bezwingen und Venezuela zu regieren. Aber im Januar läuft nun seine reguläre Amtszeit als Präsident der Nationalversammlung ab. Die Regierung setzt deswegen alles daran, das frei gewählte Parlament noch vor diesem Termin aufzulösen, obwohl es eigentlich bis Ende 2020 gewählt ist. Denn die Abgeordneten sollen auf keinen Fall die Chance bekommen, noch einmal einen wie Guaidó an ihre Spitze zu stellen. Der Plan lautet daher: vorgezogene Parlamentswahlen – entweder noch 2019 oder Anfang 2020.

Seit Jahren fordern Oppositionsführer, internationale Organisationen sowie ausländische Regierungen, dass in Venezuela freie Wahlen stattfinden müssten. Und immer wieder antwortet die Regierung mit der Ankündigung neuer, aber gleichgeschalteter Wahlen. Seit 1999 findet durchschnittlich jedes Jahr irgendeine Wahl in Venezuela statt, immer mit dem gleichen Ergebnis: Das Regime wird stärker. Auch bei den bevorstehenden Parlamentswahlen wird es nicht anders sein. Alle diese Wahlen nimmt kaum noch ein Venezolaner ernst, weil sie von einer Maduro-treuen Behörde ausgeführt und überwacht werden. Und weil sie stets nur als demokratische Legitimation dienen für den nächsten Schritt bei der Beseitigung regierungskritischer Institutionen. Die Venezolaner haben zudem über die Jahre gelernt, dass ihre Stimme nicht zählt. Denn egal wie oft sie sich zu den Wahllokalen quälen – am Ende feiert stets der Chavismus Triumphe. Und als das Land 2017 der Opposition im Parlament zur Mehrheit verhalf, hat das auch nichts geändert.

Das Ausland in “großer Sorge”

Im Ausland betrachtet man die Entwicklungen stets “mit großer Sorge”. Doch das wir schon gefühlt 1000 Mal gehört. Es wiederholt sich immer wieder: Maduro wagt einen neuen Schritt, die Opposition schreit auf, die Menschen gehen auf die Straße, die internationale Gemeinschaft verurteilt die Ereignisse, die USA verhängen Sanktionen und am Ende – passiert gar nichts! Bis Maduro den nächsten Schritt wagt. Wie weit er gehen wird, weiß keiner.

Die internationalen Zirkel, in denen die Krise in Venezuela immer wieder beraten wird, liefern keine Lösungen, sondern nur heiße Luft. Die sogenannte “Lima-Gruppe”, bestehend aus einer Handvoll lateinamerikanischer Länder und Kanada, hat das neueste Vorhaben der Regierung Maduro bereits stark kritisiert. Das ist aber die gleiche Gruppe, die Anfang August eine peinliche “Internationale Konferenz für die Demokratie in Venezuela” organisiert hat. Die hat nicht nur keine Ergebnisse erzielt, sondern diente auch noch als Showbühne der US-Regierung, um sich selbst mit neuen Sanktionen gegen Venezuela zu feiern. Mit diesen Sanktionen, von denen noch nicht einmal klar ist, ob sie überhaupt stringent durchgezogen werden, haben die einzigen noch bestehenden Gesprächsfäden zwischen Maduro und der Opposition abreißen lassen und im Endeffekt womöglich die Pläne zu den vorgezogenen Parlamentswahlen ausgelöst. Dass ausgerechnet die Lima-Gruppe dennoch weiterhin die relevanteste Stimme bleibt, wenn es um die internationale Kooperation zum Thema Venezuela geht, will was heißen.

Niemand hat die Absicht…

Unterdessen schwören die Chavisten, dass niemand die Absicht habe, die Nationalversammlung aufzulösen. Zynisch behauptet Diosdado Cabello, die Nummer zwei nach Nicolás Maduro, die Nationalversammlung hätte sich längst selbst aufgelöst. Und vielleicht hat er in gewisser Weise recht: Wer nach Venezuela blickt, muss machtlos zusehen, wie sich Schritt für Schritt alles ändert. Die Opposition scheitert. Die Welt sieht zu. Die Diktatur nimmt Form an. Alles ganz wie von selbst.

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Neue Green Card Regelung: USA wollen keine armen Einwanderer

Auf dem Weg zur US-Staatsbürgerschaft wird es bald eine neue Hürde für Einwanderer geben. Die Trump-Administration hat verkündet, dass ab dem 15. Oktober die “Public Charge”-Regel gelten wird. Sie soll verhindern, dass Einwanderer, die später möglicherweise dem Staat auf der Tasche liegen könnten, eine Green Card bekommen. Die Green Card ist eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Einwanderer, die dauerhaft in den USA leben möchten und planen, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu beantragen, müssen erstmal eine Green Card haben.

Der derzeitige Interimschef der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS), Ken Cuccinelli, hat die Gesetzesänderung mit einprägsamen Worten zusammengefasst. Er dichtete kurzerhand die Botschaft um, die auf einer Plakette an der Freiheitsstatue zu lesen ist. Im Originalgedicht empfängt Lady Liberty Migranten aus aller Welt mit den Worten “Gebt mir eure Müden, eure Armen, eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren.”

Immigration Statue Gedicht (picture-alliance/AP Images/AP Photo/K. Willens)

Aus dem Gedicht in der Freiheitsstatue: “Give me your tired, your poor, Your huddled masses yearning to breathe free, …“

Cuccinelli passte diese Worte im Interview mit einem Radiosender an die Sichtweise der US-Regierung an: “Gebt mir eure Müden und eure Armen, die auf ihren eigenen Beinen stehen und die nicht zu einer Belastung für die Allgemeinheit werden.”

Niedriges Einkommen als Ablehnungsgrund

“Public Charge” (etwa “öffentliche Belastung”) Regeln gibt es im Einwanderungsgesetz schon lange. Aber jetzt konkretisiert und verschärft die US-Regierung die Vorschriften. Green Card Bewerber werden auf eine Liste von Faktoren überprüft, die zeigen sollen, ob die Kandidaten zum Zeitpunkt der Überprüfung oder in der Zukunft auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden. Zu den Faktoren gehören neben Englischkenntnissen auch Alter, Gesundheitszustand sowie Ausbildungsstand - und das aktuelle Einkommen des Bewerbers.

Die amerikanische Green Card - Namen verpixelt (Getty Images/AFP/J. Watson)

Objekte der Begierde: US-Green Cards

Diesen Punkt hält Julia Gellat von der unabhängigen Denkfabrik Migration Policy Institute für besonders problematisch. Aktuelles Einkommen könne zwar bis zu einem gewissen Grad zukünftiges Einkommen vorhersagen. Aber: “Einwanderer zeigen tendenziell eine Steigerung im Einkommen, nachdem sie richtig in den USA angekommen sind”, sagte die Migrationsexpertin im DW-Gespräch. Von daher sei der Fokus aufs aktuelle Einkommen gerade bei Einwanderern wenig sinnvoll, wenn es darum geht vorherzusagen, ob eine Person in der Zukunft Unterstützung vom Staat braucht.

“Einwanderer haben US-Wirtschaft nach vorn gebracht”

Mit dieser Regelung werden arme Einwanderer, die auf eine Green Card hoffen, benachteiligt. Das Migration Policy Institute sagt, dass hauptsächlich Menschen aus Afrika und Lateinamerika betroffen sind, also genau die Menschen, die US-Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge sind. Einwanderer aus Europa, beispielsweise, fielen weniger unter die neue Regel. Und genau mit der Begründung der Gleichberechtigung haben nun mehrere US-Bundesstaaten Klage gegen die Regierung eingereicht: Kalifornien, Maine, Oregon, Pennsylvania und der Bundesdistrikt Washington. 

Abel Nunez, der Direktor des Central American Resource Center (CARECEN), einer Hilfsorganisation für Migranten aus Zentralamerika, kritisiert den Fokus aufs Einkommen ebenfalls. “Einwanderer als Gruppe haben die Wirtschaft der USA nach vorne gebracht”, sagte Nunez der DW. “Sie nehmen Jobs am unteren Ende der Gesellschaft an und arbeiten sich von da nach oben, oder ermöglichen das ihren Kindern.”

Viele Menschen, die in der Vergangenheit als Einwanderer in die USA kamen, hätten unter den neuen Regeln keine Chance gehabt, sagt Nunez. “Man muss sich nur die irischen Einwanderer anschauen. Diese Menschen waren am Verhungern, wirklich arme Leute. Aber sie haben einen großen Einfluss auf diese Nation gehabt. Heute gibt es keine Polizeistation und keine Feuerwehrwache in großen Städten, die nicht durch die irische Migration geprägt wurde.”

Die Angst geht um

Ein weiterer Punkt, der unter der neuen Regel in Betracht gezogen werden wird, wenn es darum geht, wer eine Green Card bekommt: Hat der Bewerber jemals staatliche Unterstützung, beispielsweise in Form von Essensmarken oder dem Gesundheitsprogramm Medicaid, bekommen? Im Vergleich zum bisherigen Gesetz hat die neue “Public Charge” Regelung eine deutlich längere Liste von Unterstützungen, deren Inanspruchnahme Einwanderern im Bewerbungsprozess negativ ausgelegt werden kann.

Bildergalerie USA Armut (Getty Images)

Wird disqualifiziert, wer auf Essensmarken angewiesen sein könnte?

Die Krux dabei: Einwanderer, die noch nicht im Besitz einer Green Card sind, haben auf die meisten dieser Unterstützungen sowieso kein Anrecht. Und Programme wie gratis Mittagessen in der Schule für Kinder aus armen Familien, auf die Einwanderer ein Anrecht haben, stehen nicht auf der Negativ-Liste. Doch Immigrationsregelungen, alte wie neue, seien so unübersichtlich, dass jetzt die Angst vor der Green-Card-Disqualifizierung um sich greife, sagt Migrationsexpertin Gellat: “Viele Menschen sagen sich ‘sicher ist sicher’ und melden sich von allen Hilfsprogrammen ab.”

Das hat auch Nunez in seiner Arbeit bei CARECEN bereits beobachtet. “Eine Auswirkung ist Angst”, sagt er. “Dabei muss man auch an den Hintergrund denken, vor dem diese neue Regelung eingeführt wird. Es ist ein weiterer Angriff, dem sich die Einwanderergemeinde ausgesetzt sieht. Präsident Trump hat sie als Vergewaltiger und Räuber beschimpft und ihre Herkunftsländer als Dreckslöcher bezeichnet. Dann wurden die Asylgesetze [verschärft]. Das alles schafft das Gefühl, dass wir hier nicht erwünscht sind.”

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Washington greift nach der "Grace 1"

Ein Bundesgericht in Washington hat die Beschlagnahmung des vor Gibraltar liegenden Supertankers verfügt. Das US-Justizministerium begründete den entsprechenden Antrag mit mutmaßlichen Verstößen gegen US-Sanktionen, gegen Geldwäschegesetze und gegen Terrorismusstatuten. Noch ist nicht ganz klar, welche Auswirkungen das für die “Grace 1″ hat.

Das oberste Gericht des britischen Gibraltar an der Südküste Spaniens hatte am Donnerstag bestätigt, den Supertanker freizugeben. Das britische Außenministerium betonte, der Iran müsse sich nun an seine Zusicherung halten, die Ladung nicht nach Syrien zu bringen – dies wäre ansonsten ein Verstoß gegen EU-Sanktionen.

Unvollständige Besatzung

Nach Angaben des Internet-Ortungsdiensts “Marine Traffic” ankert die “Grace 1″ noch immer vor der Küste Gibraltars. Der Gibraltar Chronicle berichtet, die Crew warte auf fünf neue Besatzungsmitglieder – und einen Kapitän. Der derzeitige Kapitän habe um Ablösung gebeten, sagte dessen Anwalt der Zeitung.

Supertanker «Grace 1» liegt vor Gibraltar (AFP/J. Guerrero)

Warten auf den Käpt’n: Die “Grace 1″ vor Gibraltar

Die Behörden in Gibraltar und die britische Royal Navy hatten den unter der Flagge Panamas fahrenden Tanker Anfang Juli vor Gibraltar wegen des Verdachts auf illegale Öllieferungen an Syrien festgesetzt. Der Fall verschärfte massiv die Spannungen zwischen dem Iran und westlichen Ländern, denn der Iran setzte daraufhin im Persischen Golf das britische Schiff “Stena Impero” fest.

Es geht um einen Schlag gegen die Revolutionsgarden

Das Gericht in Washington verfügte auch die Beschlagnahmung des Öls an Bord der “Grace 1″ und von knapp einer Million Dollar Bankvermögen einer Briefkastenfirma, die Verbindungen zu dem Schiff haben soll. Die Staatsanwaltschaft führte aus, das Schiff sei Teil eines Plans der iranischen Revolutionsgarden zur Unterstützung illegaler Lieferungen des Irans an Syrien. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte die Revolutionsgarden im April als ausländische Terrororganisation eingestuft.

Die USA haben außerdem harte Sanktionen gegen den Iran verhängt, die vor allem auf die wichtigste Einnahmequelle des Landes abzielen, den Ölsektor. 

rb/qu (afp, dpa, rtr)

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Argentinien auf Ramschniveau herabgestuft

Das südamerikanische Land werde nun mit “CCC” statt wie bisher mit “B” bewertet, teilte das US-Unternehmen Fitch mit. Die Herabstufung auf Ramschniveau sei eine Folge der gestiegenen politischen Unsicherheit und der zunehmend problematischeren finanziellen Lage Argentiniens. Zudem werde eine weitere Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Situation erwartet, was die Wahrscheinlichkeit einer Staatspleite erhöhe, begründete die Ratingagentur ihre Bewertung.

Börse und Wirtschaft nach Vorwahl alarmiert

Argentiniens Staatschefs Mauricio Macri war bei den Vorwahlen am vergangenen Sonntag, einem wichtigen Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl, von den Wählern abgestraft worden. Der liberale Politiker hatte bei der Vorwahl nur knapp 32 Prozent der Stimmen bekommen. Der Bewerber aus dem peronistischen Mitte-links-Lager, Alberto Fernández, kam auf gut 47 Prozent. Er ist der frühere Kabinettschef von Ex-Präsidentin Cristina Kirchner, die an der Seite von Fernández Vizepräsidentin werden will. Die Staatschefin der Jahre 2007 bis 2015 steht für eine protektionistische Wirtschaftspolitik. Nach dem klaren Ausgang der Vorwahl gehen Börse und Wirtschaft davon aus, dass Macri kaum noch eine Chance auf eine zweite Amtszeit hat.

Argentinien Buenos Aires | Mauricio Macri, Präsident (picture-alliance/NurPhoto/M. de Fina)

So gut wie geschlagen – Mauricio Macri

Macris Schlappe hatte dem Leitindex Merval an der Börse in Buenos Aires am Montag in Dollar gerechnet einen Kurseinbruch um fast 50 Prozent eingebrockt. Das ist der zweitgrößte Absturz eines Aktienmarktes weltweit seit 1950. Die Landeswährung Peso sackte um 15 Prozent ab, die Inflation steuert auf die 50-Prozentmarke zu.

Argentinien steckt bereits seit langem in einer Rezession. Die Bevölkerung rechnet damit, dass sich diese, wie auch die Inflation, noch weiter verschärfen wird.

Argentinien Alberto Fernandez (picture-alliance/AP Photo/S. Pani)

Alberto Fernández, Argentiniens neuer starker Mann oder Marionette Cristina Kirchners?

Das Prozedere der Vorwahlen ist eine argentinische Besonderheit. Die Vorwahl findet für alle Parteien gleichzeitig statt, die Teilnahme ist verpflichtend. Und nicht nur Parteimitglieder sind dazu aufgerufen, sich zu beteiligen, sondern alle Wahlberechtigten. Weil die Parteien ihre Kandidaten bereits im Vorfeld bestimmt hatten, galt die Abstimmung als wichtiges Barometer für die eigentliche Präsidentschaftswahl, die am 27. Oktober ansteht.

qu/rb (rtr, afp)

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Stotterstart des FC Bayern

Wer in die Gesichter des Münchener Führungsduos schaute, erkannte neben Unzufriedenheit, auch einige Fragezeichen. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge beobachteten das Treiben ihrer Bayern beim Auftaktspiel gegen Hertha BSC mit grimmigem Gesichtsausdruck, der nur zweimal einem freudigen Lächeln gewichen sein dürfte.

Zweimal nämlich hatte Torgarant Robert Lewandowski den Ball im Tor unterbringen können. Mal wieder. Bereits zum fünften Mal in Folge hatte der Angreifer in einem Eröffnungsspiel ein Tor erzielt. Ein weiterer Rekord in der Vita des Polen.

1. Bundesliga 01. Spieltag | FC Bayern München vs. Hertha BSC Berlin | TOR Robert Lewandowski (Reuters/M. Dalder)

Mal wieder ein Rekord für Robert Lewandowski

Doch auch das Doppelpack hatte dem Rekordmeister an diesem Freitagabend nicht zum Sieg gereicht, sondern dem FC Bayern lediglich einen krassen Fehlstart erspart. “Wir haben heute nicht schlecht gespielt, mit Tempo und vielen Chancen. Obwohl wir gut gespielt haben, haben wir nur einen Punkt”, zog Lewandowski ein kritisches Fazit.

Salihamidzic: “Wir hatten auch Pech”

Das 2:2 (1:2) gegen eine in der ausverkauften Allianz Arena couragiert auftretende Berliner Hertha offenbarte jedoch, dass die von Borussia Dortmund angeführten Bayern-Jäger den Serienmeister nach sieben Titeln am Stück in dieser Spielzeit angreifen können. “Wir hätten die Tore machen müssen, hatten gute Chancen und 11:0 Ecken. Wir hatten auch Pech”, sagte Münchenes Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Bereits bei der Niederlage gegen den BVB im Supercup am vergangenen Wochenende zeigte sich, dass dem Rekordmeister noch die eine oder andere Verstärkung guttun würde. Zwar wurden Franck Ribery und Arjen Roben mit Serge Gnabry und Kingsley Coman adäquat ersetzt, doch an der Breite des Kaders muss Salihamidzic noch ein bisschen arbeiten. Mit Ivan Perisic wurde bereits ein Backup für die linke Außenbahn verpflichtet, mit Mario Mandzukic wird zudem an der Verpflichtung eines Stürmers, der Lewandowski ersetzen könnte, gearbeitet.

Coutinho kommt nach München

Fußball | La Liga Spanien | FC Barcelona vs. Real Sociedad (picture-alliance/AFP7)

Philippe Coutinho wird zunächst für ein Jahr von Barcelona ausgeliehen

Auch wenn der Abend nicht perfekt verlaufen war, gab es nach dem Spiel dann doch noch eine gute Nachricht für die Bayern-Fans. “Wir haben sehr gute Gespräche geführt”, sagte Salihamidzic zur Personalie Philippe Coutinho: “Es fehlen zwar noch einige Details, wie der Medizincheck und die Unterschrift. Aber wir sind glücklich, dass wir den Spieler für den FC Bayern gewinnen konnten.”

Vorbehaltlich des Medizinchecks wird der 27 Jahre alte Offensivspieler vom FC Barcelona für ein Jahr ausgeliehen. Im Anschluss besitzen die Münchener eine Kaufoption. Zur Höhe äußerte sich der Sportdirektor nicht.

Eines jedenfalls steht nach den ersten beiden Spielen der Saison fest. Der Titelkampf wird auch in diesem Jahr spannend werden. Dessen war sich auch Bundestrainer Joachim Löw am Mikrofon von DAZN sicher: “Dortmund ist ein ernstzunehmender Konkurrent für die Bayern”, sagte er.

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Lewandowski-Doppelpack reicht gegen Hertha nicht

Dank Torschützenkönig Robert Lewandowski hat Serienmeister FC Bayern München einen krassen Fehlstart im Eröffnungsspiel der 57. Bundesliga-Saison noch abgewendet. Das 2:2 (1:2) gegen couragiert auftretende Berliner Hertha offenbarte am Freitagabend jedoch, dass die Münchner nach sieben Titeln am Stück in dieser Spielzeit nicht unbedingt mit einem Durchmarsch zu rechnen ist. 

Lewandowski erzielte in der 24. Minute zunächst das erste Tor der neuen Saison und verwandelte nach Videobeweis einen Foulelfmeter zum 2:2-Endstand (60.). Bayern-Schreck Dodi Lukebakio (36. Minute) und Marko Grujic (38.) hatten zwischenzeitlich mit einem Doppelschlag die insgesamt von den Bayern dominierte Partie gekippt.

Defensiv agierten die Münchner nicht meisterlich, offensiv war nur Doppelpacker Lewandowski im Abschluss effektiv.
 

Haben Sie das Spiel in Bremen verpasst? Dann können Sie hier im DW-Liveticker nachlesen:

MÜNCHEN - BERLIN 2:2 (1:2)

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ABPFIFF! Bayern verpatzt den Auftakt in die neue Saison mit einem 2:2-Unentschieden gegen Hertha BSC. Die Berliner stellten den Partie durch den Doppelschlag von Lukebakio und Grujic auf den Kopf. Aber Lewandowski mit seinem zweiten Tor sicherte immerhin den einen Punkt für den Rekordmeister. 

90. Minute +4: Lewandowski steigt in der Mitte nach einer Ecke am höchsten, köpft aber neben das Tor.

90. Minute +1: GELBE KARTE für Maximilian Mittelstädt.

90. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit!

89. Minute: Bayern ist überlegen. Aber es kommen nicht genug Torchancen heraus. Hertha ist mit dem Remis höchstzufrieden.

86. Minute: WECHSEL bei Bayern: DAVIES kommt für Gnabry. 

85. Minute: WECHSEL bei Bayern: SANCHES kommt für Müller. 

85. Minute: Noch einmal die Großchance für Gnabry. Der Nationalspieler kriegt die Kugel auf rechts im Strafraum zugespielt, Gnabry pflückt das Leder herunter und hält direkt drauf, aber sein Schuss streicht einen halben Meter über den Kasten der Berliner. 

82. Minute: Alaba mit einem Freistoß aus 23 Metern zentrale Position vor dem Tor. Aber auch diesmal bleibt die Kugel in der Mauer hängen. 

78. Minute: WECHSEL bei Hertha: SKJELBRED kommt für Duda. 

77. Minute: Duda setzt den Freistoß gegen die Münchner Mauer. Auch den Abpraller setzt er knapp neben das Bayern-Tor

76. Minute: GELBE KARTE für Benjamin Pavard. 

76. Minute: Pavard mit gestrecktem Bein gegen Leckie. Es gibt Freistoß zentral 18 Meter vor dem Münchener Tor.

72. Minute: Kimmich passt lang auf Gnabry, der überlegt zurückpasst auf Tolisso. Aber der trifft den Ball aus elf Metern nicht richtig. So trudelt die Kugel am rechten Pfosten der Hertha vorbei.

71. Minute: GELBE KARTE für Thomas Müller. 

68. Minute: WECHSEL bei Hertha: SELKE kommt für Lukebakio. 

68. Minute: Die Bayern schnüren die Berliner jetzt am gegnerischen Strafraum ein. Sie wollen natürlich den Sieg. 

62. Minute: WECHSEL bei Hertha: ESSWEIN kommt für Ibisevic. 

⚽ 59. Minute: TOOOOR für Bayern München. LEWANDOWSKI! Lewandowski verwandelt sicher, schießt das Leder halbhoch links in die Ecke. Jarstein ist nach rechts unterwegs. 

1. Bundesliga 01. Spieltag | FC Bayern München vs. Hertha BSC Berlin | TOR FC Bayern (picture-alliance/dpa/S. Hope)

Robert Lewandowski erzielt per Elfmeter das Tor zum 2:2 gegen Herthas Torwart Rune Jarstein.

58. Minute: Foulelfmeter für Bayern!

58. Minute: GELBE KARTE für Marko Grujic. 

58. Minute: Schiedsrichter Osmers steht in Kontakt mit dem Videoassistenten. Er geht hinaus in die Review-Area, um sich etwas anzusehen. Grujic reißt Lewandowsi im Strafraum um. 

54. Minute: Gnabry will Coman auf der linken Seite bedienen, aber der Franzose verpasst das Zuspiel. 

52. Minute: Coman spritzt in den Strafraum der Hertha, beim Abschluss pariert Jarstein und Lewandowski verpasst den Nachschuss. 

50. Minute: Bayern-Trainer Kovac schickt seine komplette Ersatzbank zum Aufwärmen. Er ist nicht zufrieden. 

46. Minute: Der Ball rollt wieder. Die zweite Halbzeit hat begonnen, auf beiden Seiten gab es keine Wechsel. 

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Was für ein Spiel in München. Die Bayern ziehen in den ersten 30 Minuten ein wahres Feuerwerk ab. Führen klar mit 1:0 und hätten eigentlich noch höher führen müssen, doch dann treten die Berliner mit zwei Toren die Partie und stellen den Spielverlauf auf den Kopf. 

HALBZEIT!

45. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit. 

43. Minute: Dieses Auftaktspiel sollte Werbung für die Bundesliga machen. Bisher hat des diese Vorgabe zu 100 Prozent erfüllt. 

41. Minute: Grujic wird im Nachgang an das Tor an der Augenbraue behandelt. Die Folge des Kopfballduells mit Pavard. Aber es geht weiter für ihn. 

1. Bundesliga 01. Spieltag | FC Bayern München vs. Hertha BSC Berlin | TOR Hertha (Imago Images/GEPA pictures)

Herthas Marko Grujic auf dem Weg zum 2:1

40. Minute: Unglaublich. Bayern war bis hierher drückend überlegen, hatte viele Torchancen und auf einmal dreht Hertha das Spiel und führt mit 2:1.

⚽ 39. Minute: TOOOOR für Hertha Berlin. GRUJIC! Was ist denn hier los? Grujic und Pavard stoßen beim Kopfballduell mit den Köpfen zusammen. Die Kugel landet bei Ibisevic, der passt in die Spitze und weil Pavard der Schädel brummt und der Franzose nicht die Verfolgung aufnehmen kann, zieht Grujic allein aufs Münchener Tor zu, umkurvt Neuer und schiebt zum 2:1 für die Hertha ein. 

⚽ 36. Minute: TOOOOR für Hertha Berlin. LUKEBAKIO! Lukebakio zieht von links in zentrale Position vor das Tor der Bayern, wird allerdings nicht angegriffen. Daraufhin zieht der Belgier ab und sein Schuss trifft den Rücken von Ibisevic, wo die Kugel brutal abgefälscht wird und unhaltbar für Manuel Neuer in den Torwinkel einschlägt.  

⚽ 24. Minute: TOOOOR für Bayern München. LEWANDOWSKI! Lewandowski zieht 30 Meter vor dem gegnerischen Tor das Tempo an, sprintet in die Lücke vor den Kasten. Die Hertha-Verteidiger lassen ihn sträflich alleine. Gnabry passt in die Mitte vor das Tor.​​​​​​, wo der Pole problemlos in den Ball grätscht und die Kugel über die Linie bugsiert. 

20. Minute: Die Bayern machen mächtig Druck. Vor allem über die Flügel geht die Post ab, Gnabry und Coman. der auf dem Flügel auf. Das setzt die Hertha vor Probleme.

17. Minute: GELBE KARTE für Vladimir Darida. 

15. Minute: Kimmich flankt scharf von der rechten Seite vors Tor. Lewandowski kommt nicht ran, Jarstein lässt die Kugel abklatschen, aber dann haut ein Hertha-Verteidiger die Kugel weg. 

13. Minute: Auf den Gegenseite hat Ibisevic nach einem Fehler von Süle die Chance zum Abschluss im Bayern-Strafraum, aber der Bosnier verzieht kläglich. 

10. Minute: Herthas Klünter räumt Lewandowski nach einem Konter der Bayern in aussichtsreicher Position kurz vor dem Sechzehner aus dem Weg. Harter Bodycheck. Aber Schiedsrichter Osmers und auch der Videoschiedsrichter haben bei der Aktion kein Foul gesehen.

1. Bundesliga 01. Spieltag | FC Bayern München vs. Hertha BSC Berlin | Foul Robert Lewandowski (Imago Images/MIS)

Lukas Klünter (li.) räumt Robert Lewandowski ab.

7. Minute: Gnabry bedient Müller und der fackelt nicht lange und schießt den Ball aus 16 Metern knapp links am Tor vorbei. 

3. Minute: Erster Warnschuss der Bayern. Thiago prüft Jarstein mit einem Schuss von knapp außerhalb des Sechzehners.  

ANPFIFF! 

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20:34 Uhr: Kapitän Manuel Neuer hat die Wahl bei Schiedsrichter Osmers für die Münchener gewonnen. Er wählt Anstoß für die Bayern.

20:33 Uhr: Die Nationalhymne ist auch gespielt. Einiges an Tamtam hier zu Beginn der neuen Saison. 

20:31 Uhr: Die Mannschaften betreten in diesem Moment das Feld. Angeführt von Schiedsrichter Harm Osmers. Das Stadion ist ausverkauft, das Flutlicht an. Nur sind die Akteure etwas spät dran. Eigentlich sollte um 20:30 Uhr angepfiffen werden. 

20:17: Die Bayern haben in den vergangenen sechs Spielzeiten im Eröffnungsspiel nie etwas anbrennen lassen. Sechs Mal verließ der Meister den Platz nach dem ersten Saisonspiel als Sieger. Letztes Jahr gab es ein 3:1 gegen Hoffenheim.

20:15: Exakt 90 Tage nach dem Ende der Saison 2018/19 startet in wenigen Minuten das 1. Spiel der Saison 2019/2020.

20:13 Uhr: Bayern startet ohne Leon Goretzka. Der Nationalspieler hat im Training am Donnerstag einen Schlag auf den linken Oberschenkel bekommen, teilten die Bayern mit. Für Goretzka rückt Corentin Tolisso in die Startelf. Von Beginn an bietet Trainer Niko Kovac auch Zugang Benjamin Pavard in der Innenverteidigung neben Niklas Süle auf. Der Weltmeister erhält im ersten Spiel der neuen Saison den Vorzug gegenüber Jerome Boateng.

20:12 Uhr: Die Bayern bietet die folgenden elf Spieler auf. 

20:11 Uhr: Der Gast aus Berlin beginnt mit der folgenden Startelf. 


20:10 Uhr:
 Herzlich willkommen zum Live-Ticker von der Deutschen Welle. In wenigen Minuten wird das Eröffnungsspiel der 57. Bundesliga-Saison angepfiffen. In München stehen sich der FC Bayern und Hertha BSC gegenüber. Wir wünschen viel Vergnügen bei den kommenden 90 Minuten. 

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