Willkommen 2016!

Mit einem Riesenfeuerwerk haben in Sydney mehr als eine Million Menschen ins neue Jahr gefeiert. Um 14 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) erleuchteten Tausende Silvesterraketen den Nachthimmel über der australischen Metropole. Die weltberühmte Harbour Bridge verwandelte sich in einen vielfarbigen Wasserfall aus Lichtern. Das 20 Minuten dauernde Spektakel lässt sich die Stadt umgerechnet 4,7 Millionen Euro kosten. Manche Besucher campierten schon seit Dienstag am Hafen von Sydney, um die besten Plätze für das Feuerwerk zu ergattern. Die Sicherheitsvorkehrungen waren wie immer streng, besondere Terrorwarnungen hatte es allerdings nach Angaben der Polizei nicht gegeben.

Ganz traditionell feierten Millionen Japaner Neujahr: Pünktlich um Mitternacht (16 Uhr MEZ) wurde mit Tempelglocken 2016 eingeläutet. Über dem Tokyo Tower stiegen tausende Luftballons auf. Das Neujahrsfest ist in Japan auch eine Zeit der Besinnlichkeit. So besuchen mehr als 70 Prozent der 127 Millionen Japaner an den ersten Neujahrstagen traditionell Tempel.

Samoa ganz vorne!

Als erste konnten schon um 11 Uhr MEZ die Bewohner von Samoa – 16.000 Kilometer von Deutschland entfernt – das neue Jahr begrüßen. Der Inselstaat feiert erst seit 2012 so früh. Die dortige Regierung hatte damals eine Verschiebung der Datumsgrenze beschlossen – bis dahin hatten die Samoaner östlich der Datumsgrenze gelebt und waren damit in der Silvesternacht als letzte dran gewesen.



Datumsgrenze Karte (Foto: picture alliance)

Vor einigen Jahren wurde die Datumsgrenze verschoben

Am längsten warten auf 2016 müssen nun die Bewohner Hawaiis und die von American Samoa und den Midway-Inseln. Dort beginnt das neue Jahr erst um 11 beziehungsweise 12 Uhr MEZ am Freitag.

Zur größten Silvesterparty Deutschlands…

…werden in Berlin Hunderttausende Besucher auf der Festmeile am Brandenburger Tor erwartet. Dort sollen am Abend auf mehreren Bühnen Bands wie Caught in the Act, Rednex oder Mr. President auftreten.



Bühne am Brandenburger Tor (Foto: dpa)

Hier geht’s am Abend richtig ab: Hauptbühne am Brandenburger Tor

Die Sicherheitsvorkehrungen sind in diesem Jahr verschärft worden – als Reaktion auf die Anschläge von Paris. Auf der zwei Kilometer langen Festmeile sollen 600 Ordner für Sicherheit sorgen. Keine großen Taschen und Rucksäcke dürfen auf das Gelände mitgebracht werden. Wie in den vergangenen Jahren gilt strenges Böllerverbot.

wa/pab (dpa)

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