Willkommen, 2019!

Den pazifischen Inseln und Neuseeland folgte die Ostküste Australiens in das neue Jahr. Geschätzt 1,5 Millionen Menschen begrüßten 2019 in Sydney mit einem riesigen Feuerwerk. Zehn Stunden vor Mitternacht Mitteleuropäischer Zeit flogen im Hafen der Metropole Raketen über dem berühmten Opernhaus in die Luft. 

Die Organisatoren sprachen von den gigantischsten Neujahrsfeierlichkeiten, die es je gegeben habe, mit Kosten von umgerechnet rund 3,7 Millionen Euro. Nach Angaben der Stadt wurde eine Rekordmenge an Feuerwerkskörpern gezündet. Das Spektakel wurde mit Musik der 2018 gestorbenen Soulsängerin Aretha Franklin untermalt. Bei Einwohnern rief die Organisation der Feier auch Kritik hervor: Die Besucher in Sydney mussten sich erstmals Tickets für das Hafengelände mit der besten Sicht aufs Feuerwerk mit Preisen von bis zu 60 Dollar kaufen. 

Gleich zweimal Silvester möglich

Die Samoaner konnten auf ihren Pazifik-Inseln als erste 2019 begrüßen. Wie in den vergangenen Jahren begleitete ein großes Feuerwerk über Samoas Hauptstadt Apia die Einwohner und Touristen in dem kleinen Südsee-Inselstaat ins neue Jahr.

Eine Stunde später startete Neuseeland ins Jahr 2019.

Neuseeland Auckland New Year's Eve (Getty Images/ATEED/H. Peters)

Neuseeland – Feuerwerk über Auckland

Im Südpazifik bietet sich zudem eine besondere Möglichkeit zum Feiern: Wer gleich zwei Mal die Silvester-Korken knallen lassen will, muss von Samoa nur gut 150 Kilometer Richtung Osten, nach Amerikanisch-Samoa, fliegen. Das zum US-amerikanischen Außengebiet gehörige Eiland liegt schon jenseits der Datumsgrenze. Für dessen Einwohner beginnt das neue Jahr damit zu allerletzt.

Feiern unter Polizeischutz

In Berlin laufen derweil die letzten Vorbereitungen für Deutschlands größte Silvesterparty. Auf der zwei Kilometer langen Festmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule werden wieder hunderttausende Feierlustige erwartet. Nicht erlaubt für Besucher sind auf dem Gelände Feuerwerkskörper, auch Alkohol darf nicht mitgebracht werden.

Deutschland Vorbereitung für Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin (picture-alliance/dpa/P. Zinken)

Auf der Bühne am Brandenburger Tor werden Stars wie DJ Bobo und Bonnie Tyler auftreten

Vielerorts in der Bundesrepublik soll ein Großaufgebot der Polizei Übergriffe wie in der Kölner Silvesternacht vor drei Jahren verhindern. Damals waren am Dom viele Frauen sexuell bedrängt und beraubt worden. Die Vorkommnisse machten weltweit Schlagzeilen.

qu/wa/uh (dpa, afp)

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