Corona-Live-Ticker: Viele Arbeitslose in den USA

Das Wichtigste in Kürze:

  • Spanien registriert mehr als 4000 Corona-Tote
  • Bosch hat einen neuen Schnelltest entwickelt
  • Rund 3,3 Millionen US-Amerikaner melden sich arbeitslos

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MEZ:

16.05 Uhr – Die deutschen Ärzte stellen sich darauf ein, Entscheidungen über Leben und Tod treffen zu müssen, wenn in der Pandemie die Intensivkapazitäten nicht mehr ausreichen. Sieben medizinische Fachgesellschaften verabschiedeten deshalb einen Katalog mit Handlungsempfehlungen, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin mitteilte. Deren Präsident Uwe Janssens erklärte dazu, als Kriterium soll die klinische Erfolgsaussicht gelten, also die Wahrscheinlichkeit, ob der Patient die Behandlung überleben wird. Es gelte der Gleichheitsgrundsatz.

15.49 Uhr – Die G20-Staaten haben einen Schulterschluss im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen. In einem Statement der 20 größten Industrie- und Schwellenländer nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs hieß es, Leben müssten geschützt und die Jobs und der Wohlstand gesichert werden. Der saudische König Salman als Gastgeber der Videoschalte hatte zu Beginn größere Anstrengungen bei der Forschung nach einem Impfstoff gefordert. An der Konferenz nahmen unter anderem auch US-Präsident Donald Trump, sein chinesischer Kollege Xi Jinping und Bundeskanzlerin Angela Merkel teil.

15.31 Uhr - Wegen der Corona-Krise sollen alle Iraner mitten in den persischen Neujahrsferien ihren Urlaub abbrechen und umgehend in ihre Heimatstädte zurückkehren. Das verfügte das iranische Innenministerium. Den neuen Anweisungen zufolge dürfen nur noch Einheimische in ihre Städte einreisen. Im Iran laufen derzeit die zweiwöchigen persischen Neujahrsferien. Viele Iraner nutzen die Zeit für Urlaub. Nach Regierungsangaben hat sich die Zahl der Toten auf 2234 erhöht, die der Infizierten auf fast 30 000.

15.29 Uhr - Als erstes Land der arabischen Welt hat Saudi-Arabien mehr als 1000 Infizierte gemeldet. Innerhalb eines Tages seien 112 neue Fälle hinzugekommen, wodurch die Gesamtzahl auf 1012 gestiegen sei, teilte das Gesundheitsministerium in Riad mit.

15.27 Uhr - Spanien verlängert die Ausgangssperre bis mindestens 12. April. Ministerpräsident Pedro Sanchez sagte im Parlament, er sei überzeugt, “dass die einzige effiziente Option gegen das Virus die soziale Isolation ist.” Die größte Oppositionspartei, die konservative Volkspartei, unterstützt die Maßnahme. Spanien ist das nach Italien am stärksten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Die Zahl der Todesopfer stieg über Nacht um 655 auf 4089.

15.05 Uhr - Ugandas Popstar und Politiker Bobi Wine hat einen Song geschrieben, in dem er die Symptome der durch Covid-19 ausgelösten Krankheit erklärt und seine Fans sensibiliert, Abstand von anderen zu halten. In seiner Heimat gibt es bisher 14 bestätigte Fälle.

15.05 Uhr - Chinas Präsident Xi Jinping macht sich für eine Internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Corona-Krise stark. Wichtig sei es, die globalen Lieferketten in der Industrie aufrecht zu erhalten, sagte Xi Staatsmedien zufolge bei einer Videokonferenz der G20-Staaten. Er fordert die anderen Staaten auf, Zölle zu senken, Handelsbarrieren abzubauen und den Warenaustausch zu erleichtern. Die Volksrepublik wolle helfen, die Weltwirtschaft zu stabilisieren.

14.36 Uhr - In Italien hat ein über Hundertjähriger eine Corona-Infektion überstanden. Der 1919 geborene Mann sei aus dem Krankenhaus von Rimini entlassen worden, sagte die Vize-Bürgermeisterin der Stadt, Gloria Lisi. Italien ist mit mehr als 7500 Todesfällen das am härtesten getroffene Land in Europa. Insgesamt gibt es dort fast 75.000 Infektionsfälle. Die Sterblichkeitsrate ist unter über 80-Jährigen besonders hoch.

14.21 Uhr - Der Vorsitz der G20-Staaten hat in der Corona-Krise zur Solidarität aufgerufen. “Es liegt in unserer Verantwortung, den Entwicklungsländern die Hand zu reichen”, sagte der saudiarabische König Salman bei der Video-Gipfelkonferenz der G20-Staaten. Die Mitglieder der Staatengruppe müssten eine “effiziente und koordinierte Antwort” auf die Herausforderungen der Pandemie geben, forderte er.

14.04 Uhr - Die österreichische Hauptstadt Wien spendiert angesichts des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus allen Bürgern über 65 Jahre einen Taxi-Gutschein in Höhe von 50 Euro. Von der Maßnahme können rund 300 000 ältere Menschen profitieren.

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