Orkan "Niklas" fegt über Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nannte “Niklas” einen der stärksten Stürme der vergangenen Jahre. Sein Sturm- und Orkantief werde im Laufe des Tages weite Teile Deutschlands erfassen, sagte Meteorologe Lars Kirchhübel vom DWD. Für einige Regionen gab der DWD bereits
Unwetterwarnungen heraus. Dort ist mit Dauerregen und Orkanböen zu rechnen.

Pendler leiden unter Zugausfällen

Schon am Morgen machte der Sturm vielen Pendlern das Leben schwer. In Nordrhein-Westfalen ist der Nahverkehr seit 11 Uhr vollständig eingestellt. Auch im Fernverkehr gebe es wegen Unwetterschäden Störungen, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit. Auch in Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg sowie in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns sei aktuell mit erheblichen Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen. Zugstrecken und Autobahnen sind in ganz Deutschland teilweise nicht befahrbar.



Schüler haben Schwierigkeiten die Kölner Domplatte zu überqueren (Foto: dpa)

Schüler haben Schwierigkeiten die Kölner Domplatte zu überqueren

Am Frankfurter Flughafen kam es wegen des Sturms zu vereinzelten Verspätungen, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Eine von drei Startbahnen konnte am Morgen wegen des starken Windes nicht genutzt werden.

Extremes Unwetter

Für Hochlagen des Harzes und die Alpen gelten Warnungen vor extremem Unwetter. Im Allgäu und im Schwarzwald kann es laut DWD zu Überschwemmungen kommen. Der Sturm könnte Meteorologen zufolge Bäume entwurzeln, Gegenstände durch die Luft wirbeln und schwere Schäden an Gebäuden verursachen.

nin/sp (dpa, afp)

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