Auslands-Ticker: Neuer Handelsweg zwischen Italien und China

Den Bedenken der Partner in Europa und den USA zum Trotz ist Italien jetzt Teil der chinesischen “Neuen Seidenstraße”. China will mit dem Infrastrukturprojekt Milliardensummen in Häfen, Straßen, Bahnstrecken, Telekom-Netze und Flughäfen Dutzender Länder investieren.

 

Opferzahl nach Zyklon “Idai” steigt

Nach dem Zyklon “Idai”, der mehrere Staaten in Südostafrika verwüstet hat, ist die Zahl der Todesopfer nach Regierungsangaben auf 615 gestiegen. Allein in Mosambik kamen mindestens 417 Menschen ums Leben, sagte ein Sprecher des UN-Nothilfebüros in Genf. Immer noch gibt es Regionen, zu denen bisher keine Helfer vordringen konnten.

 

Kalifat des IS am Ende

Syrien SDF Kämpfer in Baghouz (Getty Images/AFP/D. Souleiman)

Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte feiern in der ostsyrischen Provinz Deir Ezzor den Sieg über den IS

Das von der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) ausgerufene “Kalifat” ist nach Angaben kurdischer Kämpfer in Syrien gefallen. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) meldeten die Befreiung der letzten IS-Stellung im Ort Baghus im Osten des Landes.

 

May stellt dritte Brexit-Abstimmung infrage

Ganz langsam öffnet Theresa May die Tür für eine Teilnahme der Briten an der Europawahl. Sie werde den Brexit-Deal nur ein drittes Mal dem Parlament vorlegen, wenn sich eine Mehrheit abzeichnet, schrieb sie den Abgeordneten. Andernfalls müsste das Königreich bis zum 12. April sagen, wie es weitergeht – und wohl für Straßburg mitwählen.

 

Muellers Bericht vorerst unter Verschluss

Nach fast zwei Jahren hat US-Sonderermittler Robert Mueller den Abschlussbericht zur sogenannten Russland-Affäre ans Justizministerium übergeben. Schon am Wochenende könnte klar sein, wer diesen Bericht sonst noch lesen darf.

 

Pinterest will an die Börse

Der Online-Fotodienst schreibt immer noch rote Zahlen – doch jetzt will er an der Börse abräumen. Wird Pinterest “the next big thing”? Oder wird es doch nichts mit dem Höhenflug und es folgt der Absturz?

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Mehr als 600 Tote nach Zyklon "Idai"

Allein in Mosambik kamen mindestens 417 Menschen ums Leben. In Simbabwe seien 139 gestorben, in Malawi 59, sagte ein Sprecher des UN-Nothilfebüros (OCHA) in Genf. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF geht davon aus, dass mindestens 1,8 Millionen Menschen von den Folgen des Tropensturms betroffen. Die Zahl werde weiter steigen, warnte der Sprecher.

“Idai” war vor gut einer Woche in Mosambik auf Land getroffen und hatte nach heftigem Regen für verheerende Überschwemmungen gesorgt. Allein in der Hafenstadt Beira wurden nach Angaben von UNICEF 11.000 Häuser, 2600 Klassenzimmer und 39 Gesundheitszentren zerstört.

UN rufen höchste Krisenwarnstufe aus

Wie das Hilfswerk erklärte, gibt es noch immer Regionen, die kein einziger Helfer erreicht hat. Die Überschwemmungen, die überfüllten Notunterkünfte, mangelnde Hygiene und unsauberes Trinkwasser erhöhen demnach das Risiko von Cholera, Malaria und Durchfall. Dem Internationalen Roten Kreuz zufolge wurden in Beira bereits erste Fälle von Cholera registriert.

Nach Angaben des Welternährungsprogramms sind mindestens 600.000 Menschen vor den Fluten auf der Flucht. Das Ausmaß der Zerstörung werde immer sichtbarer, die Zahl der Hilfsbedürftigen steige rapide an, sagte ein Sprecher des UN-Welternährungsprogramms (WFP) in Genf. Das WFP hat die Katastrophe inzwischen neben Einsätzen im Jemen, in Syrien und im Südsudan als eine der aktuell größten Krisen der Welt eingestuft. Dies ermöglicht es, mehr Helfer und Reserven zu mobilisieren.

hk/jj (dpa, epd, afp)

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